Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5509-0178-2011

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    BK-5509-0178-2011
    bezeichnung
    Streuobstwiesen südwestlich Waldorf
    objektbeschreibung
    Südlich und südwestlich von Waldorf liegen sehr großflächige Streuobstwiesen mit Altholzbeständen, die überwiegend genutzt und gepflegt werden. Es dominieren alte Apfelbäume, die Grünlandvegetation ist überwiegend als artenarme Glatthaferwiese ausgebildet. Weiterhin findet man zwei naturnahe Bachabschnitte, mit Ufergehölzen und einem Bachauenwald. Das Gebiet ist besonders bemerkenswert als potenzielles Brutgebiet des Steinkauzes. Es ist im Biotopverbund zu sehen mit weiteren Streuobstwiesen bei Bad Breisig, Waldorf, Niederlützingen und den Steinkauz-Brutvorkommen an der Ahrmündung bei Sinzig/Remagen-Kripp. Als potenzieller Lebensraum des Steinkauzes mit wertvollen Biotopverbundfunktionen ist das Gebiet landesweit bedeutsam.
  • bk_f.BK-5509-0193-2010

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    BK-5509-0193-2010
    bezeichnung
    Waldgebiet östlich Gewerbegebiet Niederzissen
    objektbeschreibung
    Östlich des des Gewerbegebietes Niederzissen breitet sich ein großes Laubmischwaldgebiet bis zum Herchenberg aus. Es sind Waldmeister-Buchenmischwälder auf nährstoffreichen und Hainsimsen-Buchenmischwälder auf bodensauren Standorten mit meist jungen bis mittleren Baumstärken verbreitet. Die Nährstoffversorgung hängt großenteils wahrscheinlich mit der Intensität der ehemaligen Niederwaldnutzungen zusammen. In geringen Anteilen ist auch starkes Baumholz verbreitet. Allenthalben sind Spuren ehemaliger Niederwaldnutzung aufgrund des mehrstämmigen Wuchses erkennbar. Zweithäufigster Waldtyp mit ca. 30% sind durchgewachsene Eichen-Hainbuchen-Niederwälder. Das Gebiet ist von internationaler Bedeutung mit naturnahen Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwäldern im FFH-Gebiet "Vulkankuppen am Brohlbachtal".
  • bk_f.BK-5509-0197-2010

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    BK-5509-0197-2010
    bezeichnung
    Gehölze und Heide am "Marienkopf" nördlich Oberzissen
    objektbeschreibung
    Der "Marienkopf" nördlich Oberzissen ist ein Quarzitgang, der durch die Gebirgsfaltung emporgehoben wurde. Der Norden ist mit jungem Eichenwald bestockt, einige Quarzitbrocken liegen offen im Wald und am Waldrand. Weiter südlich schließen sich Gebüsche und strauchreiche Feldgehölze sowie Vorwälder an. Im mittleren Teil ist noch eine restliche Calluna-Heide vorhanden, die jedoch nahezu völlig mit Besenginster zu wächst. Pflegemaßnahmen wären hier dringend erforderlich. Das Gebiet ist von regionaler Bedeutung als Trittsteinbiotop einer Heide.
  • bk_f.BK-5609-0055-2011

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    BK-5609-0055-2011
    bezeichnung
    Südlicher Abschnitt des Nettetals zwischen Kurbenhof und Trimbs
    objektbeschreibung
    Bachaue mit Nette und Auwäldern und südlich anschließende Waldkomplexe. Meist Wälder mittlerer Standorte, teilweise aber auch sekundäre Eichen-Hainbuchenwälder, Eichen-Trockenwälder und Schluchtwälder. Xerotherme Vegetationskomplexe kommen nur sehr kleinflächig vor.
  • bk_f.BK-5609-0057-2011

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    BK-5609-0057-2011
    bezeichnung
    Südlicher Abschnitt des Nettetals zwischen Trimbs und Ruitsch.
    objektbeschreibung
    Bachaue mit Nette und Auwäldern und südlich anschließende Waldkomplexe. Meist Wälder mittlerer Standorte, teilweise aber auch sekundäre Eichen-Hainbuchenwälder, Eichen-Trockenwälder oder Felshänge. Xerotherme Vegetationskomplexe kommen nur sehr kleinflächig vor.
  • bk_f.BK-5609-0059-2011

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    BK-5609-0059-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Welling und Ruitsch
    objektbeschreibung
    Vielfältig strukturierter Talabschnitt mit xerothermen Vegetationskomplexen. Vorkommen u. a. von Silkat- und Kalkhalbtrockenrasen, die aber durch die Gehölzsukzession akut gefährdet sind.
  • bk_f.BK-5609-0061-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5609-0061-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Trimbs und Horley
    objektbeschreibung
    Vielfältig strukturierter Talabschnitt mit xerothermen Vegetationskomplexen. Vorkommen u. a. von Silikathalbtrockenrasen, Felskomplexen, Felsengebüschen und Schieferhalden. Floristisch wertvoller Abschnitt des Nettetals (Vorkommen Pulsatilla vulgaris, Spergula petandra, Gagea pratensis).
  • bk_f.BK-5609-0063-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5609-0063-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Trimbs und Mosellaschacht
    objektbeschreibung
    Floristisch und faunistisch bedeutsamster Nettetal-Abschnitt im Maifeld. Vorkommen von Orchideen, Helichrysum arenarium (letzter aktueller Bestand im Mittelrheingebiet) und Spergula petandra. Hervorzuheben ist der größte Küchenschellen-Bestand auf Silikat-Standorten in Rheinland-Pfalz. Aufgrund seiner Biotopausstattung und den Vorkommen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ist das Gebiet von landesweiter Bedeutung.
  • bk_f.BK-5610-0001-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5610-0001-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen K 52 und B 258
    objektbeschreibung
    Relativ reich strukturierter Abschnitt des Nettetals mit xerothermen Vegetationskomplexen, Feldgehölzen, Gebüschen und brach gefallenem Grünland westlich von Ochtendung. Die Nette ist abschnittsweise begradigt bzw. befestigt, wurde aber aufgrund der Vegetation und der Gewässerstrukturierung als geschützter Biotop kartiert. In das BK wurden noch einige Feldgehölze w der Flöcksmühle arrondiert. Nicht abgegrenzt wurden wegen der intensiven Bewirtschaftung dagegen zahlreiche Grünland- und Ackerflächen im Bereich der Talaue und der Hangflanken. Als floristische Besonderheit ist das Vorkommen von Bartramia stricta an einer Felswand nw der Korbsmühle besonders zu erwähnen.
  • bk_f.BK-5610-0085-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5610-0085-2011
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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5610-0085-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen K 52 und Haagsmühle
    objektbeschreibung
    Außerordentlich reich strukturierter Abschnitt des Nettetals zwischen Ochtendung und Plaidt. An zahlreichen Stellen bestehen xerotherme Vegationskomplexe mit Felsen, Felsgebüschen und Silikathalbtrockenrasen. An kleinen Verebnungen mit Lößauflage kommen zudem Halbtrockenrasen mit mehreren Orchideenarten (u. a. Orchis militaris, Aceras anthropophorum) vor. Die Hänge sind meist mit Eichen- und Eichen-Hainbuchenwäldern bestockt, sehr lokal sind Schluchtwald-Fragmente, wärmeliebende Traubeneichenwälder und Buchenwälder entwickelt. Die Nette ist meist naturnah ausgebildet, lokal bestehen Uferbefestigungen. Mit integriert wurde auch das Gelände der Ruine Wernerseck, da hier zahlreiche gefährdete Arten (u. a. Pulsatilla vulgaris, Medicago minima) vorkommen. Das abgegrenzte BK ist sowohl floristisch als auch faunistisch sehr bedeutsam (Eisvogel, Spergula pentandra, Aceras anthropophorum, Dictamnus albus).