Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5612-0121-2008

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    BK-5612-0121-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder am Kirschenkopf NW Becheln
    objektbeschreibung
    1. Buchenwälder an Waldkuppe des Kirschenkopfs bei Becheln. 2. Regional bedeutende Waldmeister-Buchenmischwälder mit vielen Linden und reicher Strauch- u. Krautschicht an mittel geneigten Nordwesthängen, Altbäume vorhanden, Vorkommen der FFH-Schmetterlingsart Spanische Flagge; naturnahe Altholzinsel mit vielen umgestürzten Bäumen und Vorkommen des Eichenfarns; auf Kuppe Hainsimsen-Buchenwald mit verarmter Krautschicht. 3. Biotopverbund mit Wäldern der Umgebung.
  • bk_f.BK-5612-0123-2008

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    BK-5612-0123-2008
    bezeichnung
    Oberer Braunebach und Zuflüsse bei Heinrichshof
    objektbeschreibung
    1. Braunebach und Quellbäche bei den Höfen Grenzloch und Hienrichshof. 2. Lokal bedeutende naturnahe Bäche in Kerbtälchen am Rand von Buchenwald und mit Erlenufersaum und feuchten Hochstauden in Viehweiden; südliche Zuflüsse durch Nadelbäume, Erosion durch Viehtritt und Abwasser von Hof Grenzloch beeinträchtigt, daher nicht mehr als gesetzlich geschützt eingestuft, Renaturierung erforderlich (!). 3. Als Fleißgewässer natürliches Vernetzungssystem.
  • bk_f.BK-5612-0125-2008

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    BK-5612-0125-2008
    bezeichnung
    Wald zw. Römerturm u. Wiesbachtal S Wintersberg bei Bad Ems
    objektbeschreibung
    1. Wald südlich Wintersberg zwischen Bergkamm mit Limes und ehemaligem Römerturm und Wiesbachtal südlich Bad Ems. 2. Regional bedeutsamer Biotopkomplex mit Eichenwald auf Kuppe, Eichen-Hainbuchenwald und Buchen-Eichenwald am Hang, Linden-Schluchtwald am Steilhang und mit Eschen gesäumtem Bachtal; Vorkommen von Dornigem Schildfarn, Mittelspecht und Schwarzspecht nachgewiesen, aktuell befahrener Dachsbau. 3. Biotopverbund mit Wäldern der Umgebung.
  • bk_f.BK-5612-0127-2008

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    BK-5612-0127-2008
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    Streuobstweiden Kirschheimersborn
    objektbeschreibung
    1. Streuobstweiden um Hof Kirschheimersborn und Deutschherrnhütte. 2. Lokal bedeutende alte Hochstamm-Apfelbäume, teils mit massenhaft Misteln in den Kronen, Beweidung mit Gänsen (!) und Schafen, dadurch teils ruderalisiert. 3. In waldreicher Umgebung seltener Biotoptyp.
  • bk_f.BK-5711-0201-2008

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    BK-5711-0201-2008
    bezeichnung
    Magerrasen auf Fels und Trockenwälder W des Rabenstein (S Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Zwei flache Kuppen mit Magerrasen und wärmeliebendem Eichenwald auf sehr flachgründigem Boden, teils anstehender Fels. Lückiger Schwingelrasen, dazwischen Moos, Flechten und vegetationsfreie Flecken, einzelne Gehölze. Eichentrockenwald teilweise sehr lückig, viele Eichen mit Absterbe-Erscheinungen. Regionale Bedeutung wegen der Seltenheit solcher Magerrasen im Landschaftsraum, ihrer guten Ausbildung und des Vorkommens gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Ergänzungs- und Trittsteinbiotop für warmtrockene Lebensräume im Mittelrheintal.
  • bk_f.BK-5712-0101-2008

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    BK-5712-0101-2008
    bezeichnung
    Magerrasen und Feldgehölz südöstlich Becheln
    objektbeschreibung
    Flache Kuppe mit Magerrasen, Feldgehölz und kleiner Wiesenfläche. Der Magerrasen mit Flügelginster ist durch Pflegemaßnahmen in gutem, allerdings strukturarmem Erhaltungszustand. Das Feldgehölz wurde wegen überwiegend geringer Stammstärken und hohem Robinien-Anteil nur als Arrondierungsfläche aufgenommen. Es enthält einzelne Wacholderbüsche als Reste einer ehemals weiter ausgedehnten Weidefläche. Regionale Bedeutung wegen der Seltenheit solcher noch verbliebener Magerrasen im Landschaftsraum, seines guten Erhaltungszustands und des (weiterhin anzunehmenden) Vorkommens gefährdeter Tierarten, z.B. Heuschrecken. Wichtiger Trittsteinbiotop für Organismen magerer Offenstandorte und von Kleingehölzen (inselartiges Vorkommen eines im Naturraum ehemals verbreiteten Lebensraums).
  • bk_f.BK-5712-0103-2008

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    2020-03-05T15:47:25Z
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    BK-5712-0103-2008
    bezeichnung
    Kleingehölze und Wiesen östlich "Heinzelmännchen" südlich Becheln
    objektbeschreibung
    Gebüsche, Feldgehölze, teils artenreiche Wiesen und eine Sickerquelle auf einer geneigten Hochfläche, die ansonsten intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Lokal bedeutsam als Refugialräume und Trittsteinbiotope für Tier- und Pflanzenarten in überwiegend ausgeräumter Landschaft, z.B. Brutgebiet des gefährdeten Neuntöters und weiterer Vogelarten mit teils spezifischen Ansprüchen an den Lebensraum. Wiesen teils mit ausgeprägtem Arten- und Blütenreichtum.
  • bk_f.BK-5712-0105-2008

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    2020-03-05T15:47:25Z
    kennung
    BK-5712-0105-2008
    bezeichnung
    Tälchen mit Gehölz-Offenland-Komplex südwestlich Becheln
    objektbeschreibung
    Komplex aus Streuobstwiesen, Feldgehölzen, einer Baumhecke, Mähwiesen, Schafweiden, einem Bach und einer kleinflächigen Magerwiese in einem Tälchen südwestlich Becheln. Lokal bedeutsamer landschaftsraumtypischer Lebensraumkomplex mit hoher struktureller Vielfalt. Wichtiger Lebensraum z.B. für Vogelarten der Gebüsche und Halboffenlandschaften. Wichtiges Vernetzungs- und Gliederungselement im landschaftlich genutzten Umfeld von Becheln.
  • bk_f.BK-5712-0111-2008

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    2020-03-05T15:47:25Z
    kennung
    BK-5712-0111-2008
    bezeichnung
    Laubwälder am rechten Hang des Hinterwälder Bachtals südwestlich Becheln
    objektbeschreibung
    Buchenwälder, wärmeliebende Eichenwälder und Quellbäche an mittel bis steil geneigten, überwiegend südexponierten Hängen eines Bachtales. Lokale Bedeutung als landschaftsraumtypischer Biotopkomplex mit FFH-Lebensraumtypen, Brutgebiet des Mittelspechts.
  • bk_f.BK-5712-0113-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:25Z
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    BK-5712-0113-2008
    bezeichnung
    Hinterwälder Bachtal
    objektbeschreibung
    Gewundenes, großteils bewaldetes Kerbtal mit Sickerquellen, Quellbächen, dem übewiegend naturnaher Hinterwälder Bach - streckenweise von etwas breiter ausgebildetem bachbegleitendem Erlenwald gesäumt -, einer Feuchtwiese, einigen Feuchtwiesen-Brachen und extensiv genutzten Grünland-Flächen. Lokale Bedeutung als gut ausgebildeter landschaftsraumtypischer Biotopkomplex mit FFH-Lebensraumtypen, vielfältiger Struktur und Vernetzungsfunktion. Eine - insgesamt mäßige - Beeinträchigung besteht durch die im Talgrund verlaufende Kreisstraße, Unterbrechungen des naturnahen Bachlaufs, standortfremde Baumarten, Teichanlagen u.a.