Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5410-0023-2008

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    BK-5410-0023-2008
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    Masbach Oberlauf
    objektbeschreibung
    Der Masbach-Oberlauf ist weitgehend naturnah und wird von einem Erlengehölz begleitet, dass sich an mehreren Stellen zu Erlensumpfwäldchen verbreitert. Die Balsampappel hat stellenweise einen hohen Anteil an der Baumschicht, so dass diese Bestände nicht nach § 28 geschützt sind. Südlich Funkenhausen tritt eisenoxidhaltiges Wasser (Grubenentwässerung?) zu Tage und hat eine großflächige und mehrere Dezimeter dicke Eisenoxidschlammschicht abgelagert. Hier sind Baum- und Krautschicht sehr schütter. Der Talhang (außerhalb des Suchraums) ist mit Niederwäldern bedeckt. Der Biotopkomplex hat lokale Bedeutung als Vernetzungselement innerhalb des Fließgewässersystems.
  • bk_f.BK-5310-0451-2008

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    BK-5310-0451-2008
    bezeichnung
    Steinbruchwand nördlich Günterscheid
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus der senkrecht abfallenden Felswand eines aufgelassenen Steinbruchs, der in einen bewaldeten Hang nördlich Günterscheid getrieben wurde. Die in der Steinbruchsohle aufgewachsenen Sal-Weiden beschatten eine guten Teil des offenen Felsens, so dass typische Vegetation weitgehend fehlt. Das Gebiet eignet sich als Habitat für felsbewohnende Tierarten und ist daher potentiell schutzwürdig. Im Biotopverbund stellt es einen Trittstein dar.
  • bk_f.BK-5310-0453-2008

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    BK-5310-0453-2008
    bezeichnung
    Bach zwischen Hohn und Mittelelsaff
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus einem kleinen Bach, der gestreckt in einem wechselnd tief eingeschnittenen, überwiegend gehölzbestandenen Kerbtälchen verläuft. Der Quellbereich liegt weiter oberhalb am Rand der Ortslage von Hohn und ist dort durch eine Teichanlage verbaut. Der naturnahe Bach ist sonst nur an einer Stelle, bei einer Überfahrt, durch Verrohrung unterbrochen und fließt sonst barrierefrei durch das ruhige, nicht erschlossene Tälchen. Im unteren Bereich hat Weidevieh Zutritt zum Gewässer, hier waren Trittschäden zu beobachten. In den Biotop einbezogen ist ein Böschungsgehölz im unteren, östlichen Abschnitt des Tälchens. Diese Gehölze setzen sich außerhalb des Suchraums in ähnlicher, teils besserer Qualität (mehr Altholz) talaufwärts längs des Baches fort. Der Bach ist auf Grund seines naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Das Böschungsgehölz ist als Lebens- und Rückzugsraum für wildlebende Tierarten von Bedeutung. Für den Biotopverbund stellt das Tälchen ein wertvolles Vernetzungselement in der sonst wenig strukturierten Feldflur östlich Hohn dar.
  • bk_f.BK-5310-0457-2008

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    BK-5310-0457-2008
    bezeichnung
    Eichen-Trockenwald östlich Mittelelsaff
    objektbeschreibung
    Der kleine Eichen-Trockenwald liegt auf einem steil nach Westen abfallenden Felssporn. Seine Baumschicht besteht aus krüppelwüchsigen Trauben-Eichen, der vereinzelt Buche, Kiefer und Hänge-Birke beigemischt sind. In der Krautschicht herrschen Heidekraut und Heidelbeere vor. Der Trockenwald ist auf Grund seiner naturnahen Ausprägung gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund hat er Trittsteinfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0458-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
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    BK-5310-0458-2008
    bezeichnung
    Mageres Grünland und Gehölze nördlich Oberelsaff
    objektbeschreibung
    Das Gebiet liegt in wärmebegünstigter Südexposition am Talhang des Hallerbachs nördlich Oberelsaff. Der östliche Teil besteht mit Gebüschen und Einzelgehölzen durchsetzten Rotschwingel-Magerweiden, die sich durch Blütenreichtum im Sommer und eine Reihe von selteneren Magerkeitszeigern auszeichnen. Das Gebiet wird aktuell extensiv mit Pferden und Schafen beweidet. Stellenweise haben sich im Zuge der Sukzession junge Gehölze ausgebreitet. Der westliche Gebietsteil ist bewaldet; es herrschen mittelalte Eichen-Hainbuchen-Wälder vor. Im steilen Südwesten ist am Hangfuß, längs der Landstraße, ein schmaler Eschen-Ahorn-Steilhangwald ausgebildet. Das Gebiet ist schutzwürdig insbesondere auf Grund seines arten- und strukturreichen Grünlandes. Der Eschen-Ahorn-Wald gehört zu den landesweit gesetzlich geschützten Biotopen. Erhaltenswert ist darüber hinaus der landschaftstypische Eichen-Hainbuchenwald. Für den Biotopverbund hat das Gebiet Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0460-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
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    BK-5310-0460-2008
    bezeichnung
    Hallerbachtal unterhalb Kläranlage Hallerbach
    objektbeschreibung
    Das Gebiet erstreckt sich längs des Hallerbachs zwischen Kläranlage Hallerbach und Hohnermühle. Das stille, abgesehen vom Kläranlagenbetrieb störungsarme Waldwiesental enthält neben dem naturnah mäandrienden, mit Erlen-Ufergehölz bestandenen Bach Feuchtwiesen und Feuchtweiden, die, gemessen an der Durchschnittssituation in der Verbandsgemeinde Asbach, außergewöhnlich artenreich und gut ausgeprägt sind. Kleine Baumgehölze und eine Feuchtbrache ergänzen das Biotopspektrum. In den Komplex einbezogen ist eine nahe gelegene Quelle, die in dem am nördlichen Talhang angrenzenden Wald entspringt. Das Hallerbachtal ist in diesem Abschnitt ein bedeutendes Vernetzungselement im Auen-Biotopverbund. Im Gebiet sind insbesondere der naturnahe Bach einschließlich seiner Ufergehölze sowie das Feuchtgrünland schutzwürdig.
  • bk_f.BK-5310-0461-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5310-0461-2008
    bezeichnung
    Bach östlich Frohnen
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus einem Bach mit mehreren Quellrinnen, der östlich Frohnen durch ein bewaldetes Kerbtälchen verläuft. Infolge der Beschattung ist kaum gewässertypische Vegetation vorhanden. Der obere Teil des Hauptbaches an einer Stelle, am Ortsrand von Frohnen, bei einer Straßenquerung verrohrt. Ansonsten sind keine Barrieren vorhanden. An mehreren Stellen hat Weidevieh Zutritt zum Gewässer. Das Bachsystem ist auf Grund seiner naturnahen Ausprägung gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund hat der Bach mit seinen Quellrinnen Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5410-0039-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5410-0039-2008
    bezeichnung
    Wiesen südlich Weißenfels
    objektbeschreibung
    Das Grünlandgebiet südlich Weißenfels enthält großflächig relativ gut ausgeprägte Glatthafer-Wiesen, die teils als Mähwiesen, teils als extensive Weiden für Pferde und Rinder bewirtschaftet werden. Im Westen des Gebietes befindet sich ein brach liegendes Wiesentälchen mit einer halbruderalen Hochstaudengesellschaft und einer Sickerquelle, an die sich hangwärts eine kleine Magerwiesenbrache anschließt. Das Gebiet schutzwürdig auf Grund seiner floristisch recht gut ausgebildeten, da überwiegend noch als Mähwiese bewirtschafteten Glatthafer-Wiesen. Solch ausgedehnte Wiesenareale sind in der Verbandsgemeinde Asbach selten geworden, da die Bewirtschaftung vielerorts auf Dauerbeweidung umgestellt wurde. Im Biotopverbund ist der Wiesenkomplex von ökologischer Bedeutung als Trittstein für Pflanzen und Tiere, die an Extensivgrünland gebunden sind.
  • bk_f.BK-5410-0043-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5410-0043-2008
    bezeichnung
    Bach im Kotzdahl südlich Weißenfels
    objektbeschreibung
    Dieser Nebenbach der Wied durchfließt von Weißenfels kommend ein steiles, bewaldetes Kerbtälchen an der Gemeindegrenze. Das Tälchen ist nur in seinem unteren Abschnitt durch einen Weg erschlossen und sonst nicht zerschnitten oder sonst beeinträchtigt. Auf Grund seines naturnahen Zustandes ist der Bach gesetzlich geschützt. Der wenige gestörte Bach hat im Biotopverbund Bedeutung als Vernetzungselement. Seine hier erfaßten Abschnitte sind außerhalb des Suchraums (Gemeindegrenze) miteinander verbunden.
  • bk_f.BK-5410-0045-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5410-0045-2008
    bezeichnung
    Wied zwischen Grube Anxbach und Arnsau
    objektbeschreibung
    Das Gebiet enthält die im Suchraum, teilweise auch im FFH-Gebiet gelegenen Abschnitte der Wied unterhalb Grube Anxbach, deren Uferstaudensäume, eine Auen-Fettwiese sowie eine mit Drüsigem Springkraut überwachsene Auenwiesen-Brache. Ganz im Süden gehören eine schmale, lang gestreckte Kiesinsel und eine nur gering wasserführende Altrinne zum Biotopkomplex. Der stark strömende Fluß zeichnet sich durch Unterwasservegetation mit Flutendem Hahnenfuß und Brunnenmoos aus. Es ist dem FFH-Lebensraumtyp 3260 zuzuordnen. Beeinträchtigungen bestehen im Uferverbau längs der durch das Wiedtal verlaufenden Landstraße L255 und in der Ausbreitung des Neophten Drüsiges Springkraut. Schutzgrund ist der naturnahe Charakter der Wied. Die Wied hat im Biotopverbund der Flußaue eine wichtige Vernetzungsfunktion. Der Biotop setzt sich in gleicher Qualität außerhalb des Suchraums fort.