Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5310-0407-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5310-0407-2008
    bezeichnung
    Rundkopf südlich Rott
    objektbeschreibung
    Das Waldgebiet besteht aus teils alten Laub- und Nadelwäldern, die die Kuppe des Rundkopfes sowie angrenzende, nach Süden steil zur Wied abfallende Hänge einnehmen. In dem Gebiet entspringen mehrere kleine Bäche, die sich in tiefen Kerbtälchen in die Hänge eingeschnitten haben. Schutzwürdig sind vor allem die altholzreichen Buchen- und Eichen-Bestände an den Nord- und Osthängen des Rundkopfes. Ökologisch wertvoll und gesetzlich geschützt ist darüber hinaus ein Eichen-Trockenwald an der Südseite des Rundkopfes, der allerdings durch Pflanzung von Kiefern beeinträchtigt ist. Die Quellbäche haben naturnahen Charakter, sind allerdings an den Überfahrten von Waldwegen durch Verrohrungen unterbrochen und in ihrer Vernetzungsfunktion beeinträchtigt. Für den Biotopverbund hat das wenig gestörte Waldgebiet vor allem Bedeutung als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die an alte, totholzreiche Wälder gebunden sind. Das Gebiet ist Bestandteil eines großen Waldgebietes, das sich an den Nordhängen des Wiedtales erstreckt, und hat insofern Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0391-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5310-0391-2008
    bezeichnung
    Eichen-Steilhangwald Hopper Berg östlich Oberhoppen
    objektbeschreibung
    Das Gebiet besteht aus einem felsigen, zur Wied abfallenden Geländesporn mit schuttreichen Hängen, die mit naturnahem, krüppelwüchsigem Eichen-Trockenwald und Eichen-Hainbuchen-Niederwald bewachsen sind. Kleine, forstlich begründete Kiefern-Bestände beeinträchtigen den thermophilen Waldkomplex geringfügig. Schutzwürdig ist das Gebiet auf Grund seiner überwiegend naturnahen, landschaftstypischen Waldgesellschaften. Für den Biotopverbund der bewaldeten Wiedhänge stellt es ein Vernetzungselement dar
  • bk_f.BK-5310-0393-2008

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    BK-5310-0393-2008
    bezeichnung
    Eichen-Steilhangwald bei der Kläranlage Oberhoppen
    objektbeschreibung
    Das Objekt besteht aus einem steil nach Westen zur Wied abfallenden, schuttreichen Hang mit Eichen-Hainbuchen-Wäldern, die deutliche Spuren ehemaliger Niederwaldnutzung aufweisen. Die steilen, felsigen Partien des Hangs werden von lückigem Trockenwald aus krüppelwüchsigem Eichen eingenommen. Im Norden befindet sich ein unverbauter Stolleingang, Das Gebiet wird von einer Stromleistung überspannt, unter der eine breite Schneise eingeschlagen wurde. Holzeinschläge wurden auch längs der Straße vorgenommen, die am Hangfuß verläuft. Das Gebiet zeichnet sich ansonsten durch Naturnähe und landschaftstypische Vegetationskomplexe aus. Der Eichen-Trockenwald ist gesetzlich besonders geschützt. Für den Biotopverbund hat das Gebiet Trittsteinfunktion als naturnahes, vom Menschen kaum gestörtes Landschaftselement mit einer für Trockenwälder typischen floristischen Ausstattung.
  • bk_f.BK-5310-0395-2008

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    BK-5310-0395-2008
    bezeichnung
    Seelbach südwestlich Oberelsaff
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus dem unteren Abschnitt des Seelbachs. Kurz vor seiner Einmündung in den Hasselbach verläuft er in einem Grünlandtal. Er weist einen durchgängigen Gehölzsaum aus alten Schwarzerlen auf. Stellenweise hat Weidevieh Zutritt zum Bach. Der Bach ist einschließlich seiner Ufergehölze auf Grund seines naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund hat er Bedeutung als Vernetzungselement.
  • bk_f.BK-5310-0397-2008

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    BK-5310-0397-2008
    bezeichnung
    Bach südlich Oberelsaff
    objektbeschreibung
    Der kleine, wenig Wasser führende Bach, dessen Quelle außerhalb des Suchraums liegt, durchfließt ein schmales, mit teils gepflanzten Gehölzen bestandenes Kerbtälchen. Der Bach ist auf Grund seines naturnahen Charakters gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund stellt er mitsamt der angrenzenden Gehölze ein Vernetzungselement dar. Vernetzungsfunktion ist allerdings infolge der Verrohrung an Wegüberfahrten gemindert..
  • bk_f.BK-5310-0399-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
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    BK-5310-0399-2008
    bezeichnung
    Mageres Grünland und Sukzessionsgehölze nördlich Rott
    objektbeschreibung
    Das Grünlandgebiet liegt in waldreicher Umgebung einem Talschluß. In seinem Zentrum befindet sich eine mageren Pferdeweide, die floristisch gut ausgebildet, jedoch wegen geringer Weidepflege ruderalisiert ist und vom Rand her zu verbuschen droht. Im Westen schließt sich Sukzessionsgebüsch mit alten Obstbäumen an. In den Biotop einbezogen ist außerdem ein mittels Mahd gepflegter hängiger Bereich, dessen Vegetation aus einer artenreichen Magerwiese besteht. Bemerkenswert sind hier Vorkommen des Kriechenden Hauhechels. Das Gebiet ist auf Grund seines artenreichen Grünlandes erhaltenswert. Im Biotopverbund hat es Bedeutung als Vernetzungselement und als Lebensraum von Pflanzen und Tieren, die an strukturreiches Extensivgrünland gebunden sind.
  • bk_f.BK-5310-0402-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
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    BK-5310-0402-2008
    bezeichnung
    Steilhang- und Trockenwälder nördlich Strauscheid
    objektbeschreibung
    Das Gebiet nimmt sehr steile, teils felsige Prallhänge an der Wied nördlich Strauscheid ein. Es wird vollständig von Wald eingenommen, der zu rund 2 Dritteln aus naturnahem standorttypischem Laubwald besteht. Das restliche Drittel teilen sich Fichten- und Kiefern-Pflanzungen sowie Schlagfluren. An den schuttreichen unteren Hangpartien herrschen Eichen-Hainbuchen-Wälder vor, ganz im Norden gibt es einen noch jüngst genutzten kleinen Hainbuchen-Niederwald. Kleinflächig tritt auf lokalklimatisch kühlen Unterhängen Berg-Ahorn hinzu, diese Bestände wurden den Eichen-Hangschuttwäldern (AB8) zugerechnet. Im Norden wechselt die Vegetation in sonniger, wärmebegünstigter Kuppenlage zu krüppelwüchsigem Eichen-Trockenwald und in Nordexposition zu bodensaurem Eichen-Buchenwald. Weitere, kleinflächig auftretende Elemente des Biotopkomplexes sind offener Fels in schattiger Lage, Quellbäche und Hangquellen. Das Gebiet ist schutzwürdig auf Grund seines für die Landschaft des Wiedtals sehr charakteristischen, vielfältigen Laubwaldkomplexes, dessen Artenzusammensetzung den standörtlichen Gegebenheiten entsprechend kleinflächig variiert. Das ruhige, nur durch einen Fußpfad (Wiedweg) erschlossene Waldgebiet ist von Bedeutung als Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten naturnaher und alter Wälder. Im Biotopverbund hat das Waldgebiet Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0403-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
    kennung
    BK-5310-0403-2008
    bezeichnung
    Bachsystem Rahmser Siefen nördlich Strauscheid und Rahms
    objektbeschreibung
    Das Gebiet umfasst mehrere Quellbäche, die tief eingeschnittene, bewaldete Kerbtälchen durchfließen und im Rahmser Siefen zusammenlaufen, sowie einen forstlich überprägten, aus Anpflanzung hervorgegangenen Erlen-Auwald. Beeinträchtigungen bestehen in Verrohrungen bei Überfahrten von Forstwegen sowie dem Aufstau eines Quellbaches nördlich Strauscheid. Alle Bachabschnitte gehören auf Grund ihres naturnahen Zustandes zu den gesetzlich geschützten Biotopen. Das Bachsystem bildet ein Vernetzungselement für wassergebundene Organismen in dem Waldgebiet nördlich Rahms und Strauscheid.
  • bk_f.BK-5310-0404-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:18Z
    kennung
    BK-5310-0404-2008
    bezeichnung
    Bachtal Langewiese zwischen Ammerich und Kodden
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus einem schmalen Waldwiesental. Der naturnahe Bachlauf, wird von wechselnd breitem Erlen-Auenwald begleitet. Das Grünland im oberen (östlichen) Bereich des Talgrundes haben sich infolge anhaltender Brache zu flächigen Hochstauden-Feuchhtbrachen entwickelt, in denen stellenweise bereits Gehölze aufgewachsen sind. Im unteren (westlichen) Bereich, nahe der Einmündung des Bachs in die Wied, besteht das Auengrünland aus hoch wüchsigen Fettwiesen. Der Biotop ist mehrfach durch Verrohrungen an Wegüberfahrten unterbrochen und von zufließenden Quellbächen abgeschnitten. Die mangelnde Pflege des Auengrünlandes führt zu Ruderalisierung, Ausbreitung von konkurrenzkräftigen Hochstauden und Gehölzen und gefährdet auf lange Sicht die Arten- und Biotopvielfalt. Im Biotopkomplex gehören der Bach und die Bachauenwälder zu den gesetzlich geschützten Biotopen. Schutzwürdig ist das Gebiet auch auf Grund seiner Strukturvielfalt und als landschaftstypisches Waldwiesental. Für den Biotopverbund hat das Bachtal Vernetzungsfunktion, insbesondere als Lebensraum feuchtlandgebundener Organismen. Schutzgrund ist der
  • bk_f.BK-5310-0414-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5310-0414-2008
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    2020-03-05T15:47:19Z
    kennung
    BK-5310-0414-2008
    bezeichnung
    Feldgehölze und Quellbäche in Siefen östlich Altenburg
    objektbeschreibung
    Das Gebiet enthält zwei tief eingeschnittene, gehölzbestandene Kerbtälchen mit Quellbächen, die zum Mehrbach fließen, sowie angrenzende Feldgehölze an der steilen Talflanke der Wied. Letztere zeichnen sich durch alte Eichen-Bestände aus. Beeinträchtigungen stellen Müllablagerungen und Anpflanzungen der nicht standorttypischen Fichte dar. Die Quellbäche sind auf Grund ihres naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Ein weiterer Schutzgrund besteht in der Rückzugs- und Trittsteinfunktion der naturnahen, alten Feldgehölze.