Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5812-0001-2008

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    BK-5812-0001-2008
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    Obstwiese nordwestlich Nochern
    objektbeschreibung
    Nördlich von Nochern sind auf einem leicht abfallenden Hang, der intensiv als Wiese genutzt wird noch alte Obstbäume erhalten. Alte Obstwiesen stellen Relikte kulturhistorische Landnutzungsformen dar und sind wertvolle Trittsteinbiotope im lokalen Biotverbund für zahlreiche blütenbesuchende, wie auch höhlenbewohneden Tierarten.
  • bk_f.BK-5812-0006-2008

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    BK-5812-0006-2008
    bezeichnung
    Wellmicher Bachtal
    objektbeschreibung
    Das Tal des Wellmicher Baches erstreckt sich rechtsrheinisch nördlich der Ortschaft Wellmich. Es handelt sich um ein tief in die angrenzenden Hochebenen eingeschnittenes Tal mit teilweise sehr steilen, lokal auch felsigen bewaldeten Hängen mit mehreren schmalen Seitentälchen. Der Wellmicher Bach weist trotz der parallel geführten Landesstraße im mittleren und oberen Abschnitt noch naturnahe Strukturen, insbesondere ein gut ausgebildetes Ufergehölz auf. Am Oberlauf des von Osten bei der Nonnenwerther Mühle zufließenden Nebenbaches ist ein schmaler Erlen-Eschenwald ausgebildet. Mehrere kleine Quellbäche haben sich tief in die Hänge eingeschnitten, weisen aber wegen der starken Beschattung oft nur eine spärliche Vegetation auf. Die westlichen, sehr steil abfallenden Hänge sind nahezu durchgängig von einem wärmeliebenden Eichenwald bestockt, der über weite Strecken noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche zum Teil kodominant hinzu. Die Unterhänge weisen oftmals kleinere Felsen und Felseinsprengsel auf. Die Krautschicht ist meist grasreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren, wärmebegünstigten Standorte auf. Bei sehr dichten Beständen kann sie auch vollständig ausfallen. Während hier nur lokal kleinflächige Bereiche in Kuppenlage oder auf kleinen Felsplateaus von lückigen Krüppeleichenwäldern eingenommen werden, wird der östliche Hang durch zahlreiche markante Felskuppen und Steilhänge geprägt, auf denen lückige Eichenkrüppelwälder stocken. Die übrigen Hangbereiche sind überwiegend so stark durch die Einmischung von Nadelhölzern (Fichte, Kiefer, Lärche) überprägt, das sie nicht in die Abgrenzung einbezogen wurden. Die höher gelegenen Hänge nördlich des bei Nonnenwerther Mühle einmündenden Nebenbaches tragen auch einen Buchenwald, der teilweise ebenfalls noch Niederwald-Charakter aufweist. Die Übergänge zu angrenzenden Eichenniederwäldern sind fließend. Das Gebiet hat herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes. Insbesondere die offenen extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte stellen wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche dar.
  • bk_f.BK-5812-0010-2008

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    BK-5812-0010-2008
    bezeichnung
    Tal nördlich Ehrenfeld
    objektbeschreibung
    Das kleine Tälchen nördlich von Ehrental wird von Eichen dominierten Niederwäldern geprägt, in die mehrere nur, lückig bewachsenen Schotterflächen eingelagert sind. Die Niederwälder stocken auf überwiegend süd(ost)exponierten, z. T steilen Hanglagen, vermutlich größtenteils auf ehemaligen, aufgelassenen Obstgärten. Sie weisen je nach Lage unterschiedliche Ausprägungen des Niederwald-Charakters, der Strauch- und Krautschicht auf. Neben der Trauben-Eiche tritt die Hainbuche häufig kodominant und ausgeprägtem mehrstämmigem Wuchs hinzu. Weitere Baumarten sind Vogelkirsche und Buche. In Kuppenlage sind zwei Bestände mit krüppelwüchsigen Eichen ausgebildet. Innerhalb des Talraumes sind als Relikte der ehemaligen bergbaulichen Tätigkeit mehrere in Schotterhalden unterschiedlicher Mächtigkeit erhalten. Sie weisen nur eine lückige Vegetationsdecke auf, die von Straußgrasrasen bzw. wärmeliebenden Pflanzenarten gekennzeichnet sind, so dass auch Übergänge zu Trockenrasen bestehen. Die südliche Fläche wird randlich von Arten der Felsgebüsche eingenommen. Die dazwischen erhaltenen Mauerreste weisen eine typische Farnflora auf. Dieser Biotop-Komplex weist gut ausgebildete, sowohl offene wie auch bewaldete wärmebegünstigte Lebensräume und kulturhistorisch wertvolle Relikte auf und ist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" ein wertvoller Lebensraum für thermophile Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5812-0012-2008

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    BK-5812-0012-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder im Sachsenhauser Wald
    objektbeschreibung
    Der überwiegend Teil des Sachsenhauser Waldes ist mit alten, bodensauren Buchenwäldern bestockt, die im Mittel ein Alter von 100 - 150 Jahren Jahren aufweisen. Die Bestände weisen häufig Hallenwald-Charakter auf. Die Strauchschicht wird lokal von Buchenverjüngung dominiert, eine Krautschicht fehlt meist. In Teilbereichen treten Eichen oder Birken, seltener auch alte Kiefern in der 2. Baumschicht hinzu. In den alten Wald sind einige Fichtenparzellen eingesprengt. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5812-0014-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5812-0014-2008
    bezeichnung
    Auwald nördlich Ehrentaler Werth
    objektbeschreibung
    Nördlich der Ehrentaler Werth ist im Überflutungsbereich noch ein naturnaher Weidenauwaldrest erhalten. Der schmal ausgebildete Auwald befindet sich hier zwischen dem hier stark befestigten Rheinufer und der parallel führenden Straße, wobei die gewässernahen Bereiche von einem 2-3reihigen, altem Pappelbestand dominert werden. Prägend sind vor allem alte Silber- und Bruchweiden. In der Krautschicht sind größere Schilfbestände, aber auch andere Hochstauden zu finden. Dieser Auwald stellt einen repräsentativen Lebensraumtyp des FFH-Gebietes DE-5510-301 dar und ist somit als Vernetzungselement von großer Bedeutung im Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5310-0119-2008

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    BK-5310-0119-2008
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    Streuobstbestände zwischen Löhe und Limbach
    objektbeschreibung
    In acht Teilflächen zersplitterte und in Viehweiden gelegene Streuobstbestände zwischen Löhe und Limbach; überwiegend alte Obstbäume, z.T. ungepflegt bzw. abgängig; offensichtlich Reste ehemals großflächiger Obstwiesen. Bedeutung für Höhlenbrüter, totholzbewohnende Arten und blütenbesuchende Insekten. Trittsteinbiotope.
  • bk_f.BK-5310-0121-2008

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    2020-03-05T15:47:15Z
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    BK-5310-0121-2008
    bezeichnung
    Sessenhauser Bachtal
    objektbeschreibung
    Feuchte, brach gefallene Nasswiesen im Tal des Sessenhauser Bachs zwischen Ditscheid, Sessenhausen und der Kreisgrenze. Bedeutung: Strukturreicher Biotopkomplex, Mädesüßfluren und kleinflächige Sumpfdotterblumenwiesen entlang des schmalen Bachs, der nur teilweise im Suchraum liegt; außerdem Feldgehölze und bachbegleitende Erlenwälder (z.T. unterhalb der Kartierschwelle). Der Biotopkomplex ist Teil eines Gewässersystems von Wiesenbächen auf der Asbacher Hochfläche.
  • bk_f.BK-5310-0125-2008

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    BK-5310-0125-2008
    bezeichnung
    Talmulde nördlich Wester und Nebenbach des Krumbachs
    objektbeschreibung
    Die sich nach Osten zum Krumbach öffnende Talweitung nördlich Wester wird überwiegend von brachgefallenem Nass- und Feuchtgrünland eingenommen, die Hänge sind von Feldgehölzen bedeckt. Der Biotopkomplex wird von einem Bachsystem durchzogen, einige Gewässer sind möglicherweise alte Drainagegräben. In Gewässernähe gibt es kleinflächig bachbegleitende Erlenwälder sowie einen Eschenwald. Weitere Erlenbestände außerhalb der Suchkulisse. Bedeutung als zusammenhängender, unterschiedlich strukturierter Feucht- und Nasslebensraum. Teil des Gewässersystems des Krumbachs.
  • bk_f.BK-5310-0127-2008

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    Talweitung zwischen Limbach und Hussen
    objektbeschreibung
    Feldgehölze, Gewässer und Feuchtbrachen in einer Talweitung zwischen Limbach und Hussen. Kleinräumiges Mosaik aus Gehölzen, Gewässern und Offenlandbiotopen. Teil des Gewässersystems auf der Asbacher Hochfläche.
  • bk_f.BK-5310-0129-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5310-0129-2008
    bezeichnung
    Gewässer- und Feuchtbiotope an der Kreisgrenze östlich Ditscheid
    objektbeschreibung
    Eine Sumpfquelle, kleinflächige Fließgewässer und brachgefallenes Nass- und Feuchtgrünland zwischen Ditscheid und Hähnen an der Grenze zwischen den Kreisen Neuwied und Altenkirchen. Regionale Bedeutung aufgrund eines Großseggenriedes, weiterhin bedeutsam für an Feuchtbiotope gebundene Tier- und Pflanzenarten. Die zum Teil isoliert liegenden Biotope sind Teil des Gewässersystems des Sessenhauser Bachs auf der Asbacher Hochfläche.