Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5811-0009-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5811-0009-2008
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    Bachtal nordöstlich Kestert
    objektbeschreibung
    Nordöstlich der Ortschaft Kestert befindet sich ein Bachtälchen, das durch steile, bewaldete Hänge gekennzeichnet ist. Der Bach entspringt in der Feldflur westlich Prath und wird vor allem im Oberlauf von einem artenreichen Gehölz mit einem hohen Bruchweidenanteil gesäumt. Die anschließenden Hänge werden zunächst von einem durchgewachsenen Niederwald eingenommen, der nicht einbezogen wurde. Unmittelbar am Zufluss eines nur temporär wasserführenden Nebenbaches befindet sich ein kleiner Eichen-Krüppelwald auf einer Kuppe. Der anschließende nordexponierte sehr steile und oftmals felsige Hang ist von einem Eichen-Niederwald bestockt, der überwiegend noch deutlich mehrstämmige Wuchsformen aufweist. In Kuppenlage und an seinem steilen ostexponierten Westhang sind krüppelwüchsige Wuchsformen prägend. Die Bestände sind grasreich, an den vorspringenden Felsen sind zahlreiche Farnarten zu finden. Der Bach weist am Unterlauf wegen des parallel geführten Weges nur noch eine geringe Naturnähe auf. Der naturnahe Bachlauf ist ein wertvolle Vernetzungselement im lokalen Biotopverbund. Die Niederwälder stellen Relikte einer kulturhistorischen Nutzungsform dar.
  • bk_f.BK-5711-0181-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5711-0181-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Braubach
    objektbeschreibung
    Südlich von Braubach erstreckt sich ein großflächiger Buchenwaldkomplex der sich vom Braubacher Stadtwald in den Lahnsteiner Staatsforst hinein erstreckt. Innnerhalb dieser Buchenwälder sind Fichtenforste und Eichenwälder eingestreut. Die Nordexponierten Hänge zum Mühlbach sind vor allem mit Buchenjungwuchs bestanden. Hin und wieder treten Fichtenparzellen auf. Die alten Buchenwälder sind in Kuppenlage stark durchforstet und somit stark aufglichtet. Im Süden der Fläche befindet sich das ehemalige BW-Munitionsdepot Dachsenhausen. In diesem Bereich sind ebenfalls alte Buchenwälder zu finden. An den die Anlage durchziehenden Straßen sind teilweise vermehrt Birken anzutreffen. Die Buchenwälder sind überwiegend der armen Ausbildung des Luzulo-Fagetum zuzuordnen. In Teilbereichen lassen sich in Mulden und zum Teil in Hanglage reichere Ausbildungen mit Cardamine bulbifera feststellen. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und für Höhlenbrüter von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0296-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5711-0296-2008
    bezeichnung
    Dinkholder Bachtal mit Quellbächen
    objektbeschreibung
    Zwischen Hof Falkenborn und Dinkholder verläuft der Dinkholder Bach mit naturnahen Quellbächen, die ihn von Süden her kommend, speisen. Der Oberlauf des Dinkholder Baches, nordwestlich Hof Falkenborn, wurde aufgrund fehlender Natürlichkeit (fehlende Ufergehölze, Beeinträchtigung durch Totholz, weite Brennesselfluren) nicht in die Fläche einbezogen. Mit dem Zusammentreffen der Quellbäche des Bettberges, gewinnt er an Natürlichkeit. Im Mittellauf wurde ein Grünland arrondiert, welches Arten der Glatthaferwiese aufweist. Trittschäden, besonders in Bachnähe, zum Übergang der Pestwurzbestände, deuten allerdings auf eine Weidenutzung hin. Zerschnitten wird das Grünland durch einen kürzlich erneuerten Schotterweg. Am Quellbereich des südlichsten Zuflusses wurde ein großflächiges Grünlöand arrondiert, das in Teilbereichen als artenreiche Glatthaferwiese anzusprechen ist. Nahe Dinkholder, am Wanderparkplatz, wird der Bach von einem kleinen Brückenbogen sowie einer Mauer befestigt. Randlich befindet sich der eingefasste, eisenhaltige sogenannte "Sauerbrunnen". Ein am Bettberg entspringender Quellbach nimmt im Unterlauf eine Sohle von 2 Metern ein und wird von gut ausgebildeten Milzkrautfluren begleitet. Nördlich des Liebeneck entspringt der Mehlbach. Dieser ist nur in Teilbereichen naturnah. Mit Fichten gesäumte Abschnitte sind ausgedunkelt und vegetationsfrei. Westlich des Mehlbaches entspringt ein weiterer Bach an einer hochstaudendominierten Quellflur. Grundwasserbeeinflusste, feuchte Stellen, lassen sich bereits auf der südwestlich angrenzenden Glatthaferwiese feststellen. Die Glatthaferwiese wird besonders im westlichen Teil durch einen hohen Artenreichtum geprägt. Der über weite Strecken noch naturnahe Dinkholder Bach und angrenzende Quellbäche stellen wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5812-0018-2008

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    BK-5812-0018-2008
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    Halb-Trockenrasen am Strohbeg
    objektbeschreibung
    Unmittelbar oberhalb der steil abfallenden Rheinhänge östlich Burg Maus sind zwei Wiesenparzellen am Rande der Feldflur durch zahlreiche Arten der Kalk-Halbtrockenrasen gekennzeichnet. Die nördliche Fläche ist etwas artenreicher und befindet sich innerhalb des FFH-Gebietes. Beide Flächen werden vermutlich regelmäßig gemäht. Die hier beschriebenen Flächen sind als seltene Biotoptypen von Bedeutung. Eine Verbuschung der Flächen sollte auch nachhaltig durch regelmäißge Mahd verhindert werden.
  • bk_f.BK-5812-0026-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5812-0026-2008
    bezeichnung
    Gehölz-Magergrünland-Komplex westlich Prath
    objektbeschreibung
    In der Feldflur westlich Prath befinden sich mehrere von der Schlehe dominierte Gebüsche und ein kleiner Eichen-Krüppelwald auf einer Felsrippe. Zwei unmittelbar angrenzende magere, offene Flächen wurden ebenfalls einbezogen. Vermutlich haben sich auch die Gebüsche auf brachgefallenem Magergrünland entwickelt. Innerhalb der geschlossene Gebüsche sind noch kleinere Freiflächen vorhandenen deren Artenspektrum durch anspruchslose Arten gebildet wird. Die nördliche Grünlandfläche wird gemäht und weist daher noch Merkmale einer Wiese auf. Das südlich gelegene Magergrünland wirkt brachgefallen (ggf. seltene Beweidung) und deutlich zahlreicher Arten der mageren und trockenen Standort auf, so das hier Anklänge an Trockenrasen festzustellen sind. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine Strukturanreicherung der offenen Feldflur und sind wertvolle Lebensräume für Gebüschbrüter. Insbesondere bei den noch nicht verbuschten Flächen sollten aber auch die Pflege bzw. Nutzung des Grünlands erfolgen, um den langfristigen Erhalt dieser Magerrasen zu sichern.
  • bk_f.BK-5210-0001-2008

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    BK-5210-0001-2008
    bezeichnung
    Gehölz mit Quelle und Quellbach im Gewerbegebiet Kölsch-Büllesbach
    objektbeschreibung
    Innerhalb des Gewerbegebietes Kölsch-Büllesbach liegt auf einer noch unbebauten Parzelle eine kleine, gehölzumgebene Quelle mit unregelmäßiger Wasserführung. Der Abfluss erfolgt durch ein Rohr in das darunter liegende Gehölz. Der anschließende Verlauf des Quellbachs ist größtenteils naturnah bis auf eine mit Basaltblöcken massiv befestigte Einleitung von Oberflächenwasser. Das Gehölz weist einen gut ausgebildeten Rand aus Gebüschen auf. Lokale Bedeutung als Trittsteinbiotop.
  • bk_f.BK-5210-0009-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5210-0009-2008
    bezeichnung
    Quellgebiet nordwestlich Mendt
    objektbeschreibung
    Die zwischen dem Gewerbegebiet Kölsch-Büllesbach und Mendt gelegene Quellmulde ist überwiegend bewaldet. In den Buchen- bzw. Eichenmischwald, der mit Altholz durchsetzt ist, sind Erlensumpfwälder eingebettet, in denen zwei der drei Bäche entspringen. Die Quelle des dritten Baches ist durch das Gewerbegebiet zerstört. Im Südosten des Gebietes werden hinter einem Bauernhof massiv Müll, verdorbene Silage und andere Abfälle in das steile Tal entsorgt. Als bewaldete Quellmulde mehrerer Bäche trotz der stellenweise erheblichen Beeinträchtigung von regionaler Bedeutung als Trittsteinbiotop für Arten der Nasswälder.
  • bk_f.BK-5210-0011-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5210-0011-2008
    bezeichnung
    Scheußbach westlich L 275 (Kreis Neuwied)
    objektbeschreibung
    Beschreibung: Mittel-, Oberlauf und Quellbach des Scheußbachs westlich der Landesstraße L 275 und nördlich Kölsch-Büllesbach, bachbegleitende Erlenwälder sowie östlicher Zulauf. Bedeutung: mäandrierender Mittelgebirgsbach und nährstoffreiche Uferbiotope, darunter kraut- und moosreiche bachbegleitende Erlenwälder. Vernetzungselement.
  • bk_f.BK-5210-0013-2008

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    BK-5210-0013-2008
    bezeichnung
    Steinberg bei Jungeroth
    objektbeschreibung
    Das Gelände um den alten Steinbruch am Steinberg bei Jungeroth ist mit Eichen- und Hainbuchenwald bedeckt. Im Zentrum liegt ein Abgrabungssee, der durch massive Abzäunung abgesperrt und nur vom Rand aus einsehbar ist. Wasser- und Schwimmblattvegetation ist nicht erkennbar vorhanden, die Ufer sind steil und felsig. Der sehr steile Felshang zum See hin ist mit Hainbuchenwald bedeckt, die wenig geneigten Partien mit Eichenmischwald. Auffällig ist die Dominanz von Vinca minor in der Krautschicht. Der alte Steinbruch ist als Lebensraum für wassergebundene Tierarten und als Trittsteinbiotop von lokaler Bedeutung. Trittsteinbiotop für Arten der Stillgewässer und Eichenwälder.
  • bk_f.BK-5210-0017-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5210-0017-2008
    bezeichnung
    Bachabschnitte bei Irmeroth
    objektbeschreibung
    Beschreibung: Beschattetes Fließgewässer nördlich Irmeroth, Zufluss zum Hanfbach. Bedeutung: Von Mädesüßflur und Erlen gesäumte Bachabschnitte, die innerhalb einer Viehweide liegen. Trittsteinbiotop und Vernetzungselement