Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0149-2008

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    BK-5711-0149-2008
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    Rheinhänge östlich Neustadt
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Braubach, an den Rheinhängen, östlich des Ortsteils Neustadt sind auf steilen, felsigen Hängen, verschiedene Felsbiotope miteinander verzahnt. Es überwiegt ein lichter Eichenwald mit Felsenahorn, der zum Teil in Feldgebüsche übergeht. Teilbereiche weisen vegetationsarme, zumeist unzugängliche Felsen auf. Ein besserwüchsiger Eichenwald wurde mit arrondiert. Aufgrund der Unzugänglichkeit der Felsen erfolgte die Kartierung in Teilbereichen via Fernerkundung. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0153-2008

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    BK-5711-0153-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex nordwestlich Braubach
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Braubach konnten sich auf überwiegend brachgefallenen Weinbergen und Gärten verschieden fortgeschrittene Gebüschstadien entwickeln. Auf dem zumeist felsigen und flachgründigen Böden kommt es lokal zu Übergängen zu wärmeliebenden Eichenwäldern, die zum Teil von krüppeligen Eichen geprägt werden. An einer als Parkplatz und Aussichtspunkt genutzten Fläche, ist ein kleiner Magerrasenrest erhalten. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0155-2008

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    BK-5711-0155-2008
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    Trockenrasen am Jagenstiel
    objektbeschreibung
    Am Jagenstiel ist auf einer kleinen Kuppe ein Trockenrasen ausgebildet. Der hauptsächlich von Gräsern dominierte Trockenrasen wird aufgrund fehlender Verbuschungszeiger vermutlich noch regelmäßig gemäht. Die hier beschriebenen Flächen sind als seltene Biotoptypen von Bedeutung. Eine Verbuschung der Flächen sollte auch nachhaltig durch regelmäßge Mahd verhindert werden.
  • bk_f.BK-5711-0157-2008

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    BK-5711-0157-2008
    bezeichnung
    NSG Koppelstein
    objektbeschreibung
    Zwischen Oberlahnstein und Braubach befindet sich das Naturschutzgebiet "Koppelstein" mit im Norden anschließenden, wärmeliebenden Hängen. Der Koppelstein bietet als Xerothermgebiet verschiedenen wärmeliebenden Gesellschaften, Pflanzen- und Tierarten, einen geeigneten Lebensraum. An den oft felsigen, schottrigen und steilen Hängen im Westen, greifen Felsgebüsche, wärmeliebende Gebüsche und Wälder, Trockenrasen und Krüppeleichenwälder ineinander über. Diese, besonders zur Straße hin steil abfalllenden Biotoptypen sind nur schwer, bis gar nicht begehbar. Die Gebüsche stellen oft Sukzessionsstadien ehemaliger Streuobstwiesen, Gärten und Weinberge dar. Auf den wiesenreichen Flächen im Hinterland, finden sich extensiv bewirtschaftete, artenreiche Kalk-Halbtrockenrasen. Diese stark gefährdeten Pflanzengesellschaften stellen einen Lebensraum, für ebenso seltene Tier- und Pflanzenarten dar. Besonders auffällig sind die orchideenreichen Magerrasenausbildungen. Teilbereiche sind vermehrt von Gebüschen durchsetzt. Auf anderen Flächen wurden aktuell Pflegemaßnahmen, wie Oberbodenabtrag durchgeführt. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte, artenreiche und gefährdete Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5711-0159-2008

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    BK-5711-0159-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge zwischen Kamp-Bornhofen und Filsen
    objektbeschreibung
    Zwischen Filsen und Kamp-Bornhofen sind an den süd- und südwest exponierten Rheinhängen großflächig, zusammenhängende Gebüsche ausgebildet, die Brachestadien ehemaliger Weinbergs- und Streuobstflächen darstellen. Die östlich bei Kamp-Bornhofen gelegenen Rheinhänge sind relativ flach und werden überwiegend von Weinbergs- und Streuobstbrachen mit Resten von Bruchsteinmauern eingenommen. Markante Felsen sind hier nicht zu finden. Im Süden der Fläche ist ein wärmeliebender Eichenwald mit Krüppeleichen ausgebildet. Entlang der oberen Hangkante finden sich Halbtrockenrasen und Halbtrockenrasenreste die durch extensive Schafbeweidung offengehalten werden. Im Westen, nahe der Filsener Lei, gehen sie in einen grasreichen, wärmeliebenden Eichenwald über. Vom Fels geprägte Bereiche finden sich dagegen südöstlich von Filsen. Hier sind die steil abfallenden markanten Felsen der Filsener Lei zu finden. Sie sind mit fließenden Übergängen im Komplex mit Felsgebüschen und wärmeliebenden Gebüschen untereinander verzahnt. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5711-0161-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0161-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Lykershausen
    objektbeschreibung
    Südlich von Lykershausen sind innerhalb eines großen Waldkomplexes, der sich bis zum Rhein hinunter zieht noch große Bereiche mit einem alten Buchenwald bestockt. Der Buche sind dabei auch Eichen und Hainbuchen in wechselden Anteilen beigemischt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren, z. T. bis 150 Jahren auf. Vor allem im Norden weisen die Bäume noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Eine Krautschicht fehlt hier fast vollständig, lokal treten aber Melica-Herden auf. Die Bestände im Süden waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte teilweise Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht treten hier häufig Verlichtungszeigern wie die Brombeere auf. Weitere anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister weisen auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin. Vor allem im Norden sind mehrere Nadelforstparzellen zu finden. Die großen Waldbestände stellen die potentiell natürliche Vegegation dar und sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5711-0163-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0163-2008
    bezeichnung
    Hänge am Unterlauf des Bornhofer Baches
    objektbeschreibung
    Nördlich der Burgen Sterrenberg und Liebenstein erstrecken sich beidseits des Bornhofer Bachtales sehr steile, bewaldete Hangbereiche. Der Bachlauf selber ist hier begradigt und wurde nicht einbezogen. Die nördlich des Baches gelegenen sehr steil abfallenden und südexponierten Hänge sind nahezu durchgängig von einem wärmeliebenden Gebüschen und Eichen-Niederwald bestockt, der über weite Strecken noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche zum Teil kodominant. lokal auch die Kiefer hinzu. (Die stärker von Kiefer überprägten Bestände im Osten wurden nicht mit einbezogen). Der Hang wird durch zahlreiche Felskuppen und felsige Steilhänge geprägt, auf denen dann die Eiche nur Krüppelwuchs aufweist. Am westlichen Gebietsrand befindet sich eine markante Felswandwand mit Felsgebüsch. Hieran schließt sich auf brachgefallenen Wein- und Obstgärten eine größere Hangpartie mit wärmeliebendem Gebüsch an. Die nordexponierten Hänge nördlich der Burgen werden im Westen von einem durchgewachsenen Eichenmischwald gebildet, der nach Osten hin zunehmenden Buchenanteil aufweist und schließlich von einem Eichen-Buchenwald abgelöst wird. Die Krautschicht dieser Wälder weist überwiegend auf artenarme, lokale aber auch auf anspruchsvolle Ausprägung hin. Häufig treten Felsen auf, so dass sich zum Teil auch Übergänge zu schluchtwaldartigen Beständen feststellen lassen. Das Gebiet hat herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes. Insbesondere die offenen extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte stellen wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche dar.
  • bk_f.BK-5712-0001-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0001-2008
    bezeichnung
    Dahlheimer Bachtal
    objektbeschreibung
    Der Dahlheimer Bach fließt in schützenswerter Ausbildung in einem schmalen Tälchen südlich von Dahlheim in südöstlicher Richtung dem Wellmicher Bach zu. Der Bach verläuft zum großen Teil mäßig naturnah, da er durch die parallel geführten Straße eingeschränkt wird. Charakteristisch ist ein gut ausgeprägtes, altes Weidenuferghölz mit Hochstauden im Unterwuchs. Die beidseits unvermittelt steil ansteigenden, zum Teil felsigen Hänge sind durchgängig bewaldet. Mehrere kleine Quellbäche haben sich in die Hänge eingeschnitten, weisen aber wegen der starken Beschattung oft nur eine spärliche bis fehlende Vegetation auf. Bemerkenswert ist ein kleiner östlich gelegener Quellbach, der aus einer Sturzquelle oberhalb eines Weges gespeist wird. Östlich der Straße sind die Hänge nahezu durchgängig von einem Eichenniederwald bestockt, der vor allem im Norden am Unterhang noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Die übrigen hier arrondierten Niederwälder sind weitgehend durchgewachsen und durchsetzt mit alten Buchen und Eichen, vereinzelt auch Kiefern. Die Bestände sind häufig sehr strauchreich. Vor allem die Unterhänge weisen oftmals kleinere Felsen und Felseinsprengsel, punktuell aber auch größere, bewaldete Felsen - in einem Fall mit einem kleinen Krüppeleichenwald auf. Die Krautschicht ist oft gras- oder moosreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren, wärmebegünstigten Standorte auf. Westlich des Baches wurde ein älterer Buchenwald einbezogen, der im Norden einen nahezu vegetationsfreien Quellbach aufweist. Ein weitere Quellbach innerhalb des Bestandes wirkt ephemer wasserführend. Das strukturreiche Dahlheimer Bachtal erfüllt als Nebental des Wellmicher Bachtales wesentliche Vernetzungsfunktionen.
  • bk_f.BK-5712-0003-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    kennung
    BK-5712-0003-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder und Bäche am "Pickert" und "Grauwieser Berg"
    objektbeschreibung
    Der südlich gelegene Buchenwald am nordexponierten Hang des "Grauwieser Berg", weist Bestände von verschieden alten Buchen auf. Vereinzelt sind Nadelgehölze eingestreut. Bei den nördlich gelegenen Buchenbeständen handelt es sich um Anpflanzungen, die in Teilen cirka 5 Jahre alt sind. Am Südhang des "Pickert" stockt ein wärmeliebender Eichenwald, der ehemals als Niederwald genutzt wurde. Der Mühlbach weist beidseits ein Erlenufergehölz auf. Der westlich gelegene, den Mühlbach speisenden Bach, bildet im Mittellauf ansatzweise ein kleines Kerbtal aus. Am Hang an der Lohmühle ist ein abgesperrter Stolleneingang zu finden. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope stellen die Flächen vernetzenden Charakter dar.
  • bk_f.BK-5712-0005-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5712-0005-2008
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5712-0005-2008
    bezeichnung
    Eichen-Hainbuchenwälder nördlich Prath
    objektbeschreibung
    Der überwiegende Teil des insgesamt über 30h großen Waldes nördlich von Prath ist mit einem mit alten Eichen-Hainbuchenwald bestockt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren Jahren auf. Oftmals weisen die Hainbuchen noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Insgesamt sind die Bestände aber durchgewachsen. Die oft gut ausgebildete Krautschicht wird im Norden eher von anspruchsvollen der artenreichen Carpinion bzw. Fagion - Gesellschaften und Herden des Perlgras, im Süden eher von anspruchslosen Arten geprägt. In Teilbereichen dominiert allerdings auch die Brombeere. In der Strauchschicht erreicht vor allem die Hasel, aber auch Hainbuche und Eberesche hohe Anteile. In dem alten Wald sind auch größere Bereiche mit Nadelforsten bestockt (hier nicht einbezogen). Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und als Lebensraum innerhalb der offenen Feldflur von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.