Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0133-2008

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    BK-5711-0133-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge östlich Osterspai
    objektbeschreibung
    An den nordexponierten, steilen Hängen, östlich von Osterspai, stocken ehemalige, durchgewachsene Eichen-Hainbuchen-Niederwälder. Diese sind zum Teil mit Felsen durchsetzt, auf dessen flachgründigen Untergrund, krüppelwüchsige Eichen vorzufinden sind. Nach Norden wird der Wald durch künstliche Felswände, die durch den Bau der Sraße und der Bahngleise entstanden sind, begrenzt. Am Kniebrech, als auch am Landsberg wird der Wald von dichtem Gebüsch und frequent auftretenden alten, zum Teil abgestorbenen Obstbäumen geprägt. Zudem sind alte Mauerreste zu finden, die von der ehemaligen Nutzung als Obstwiesen zeugen. Der Hang wird von zwei Bächen durchschnitten, die durch Tälchen mit bis zu zehn Meter hohen Hängen verlaufen. Die Hänge sind von Efeu bewachsen. Im westlichen Bereich, treten Übergänge zu einem Schluchtwald auf. Hier sind Bergahorn, Linde und Esche zu finden. Am Hexenkopf befindet sich ein ehemaliger Stollen, dessen Eingang bis auf eine Einflugöffnung für Fledermäuse zugemauert ist. Entlang des Mittelrheintal sind die Wälder zum einen für den lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Als Bestandteil des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" mit zum Teil gut ausgebildeten, wärmebegünstigten Lebensräumen, erlangen sie regionale Bedeutung als Biotopverbundachse für thermophile Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5711-0131-2008

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    BK-5711-0131-2008
    bezeichnung
    Wald und Bäche im Staatsforst Lahnstein
    objektbeschreibung
    Im Staatsforst Lahnstein, östlich von Osterspai zwischen dem Wasen- und Heiligenbach gelegen, stockt ein Buchenwald, der verschiedene Alterklassen aufweist. Westlich gelegene Bereiche sind jünger als der östliche Bestand. Im Norden treten Übergänge zum Eichen-Buchenmischwald auf. Die Quellbäche weisen naturnahen Charakter auf und werden teilweise von Bach-Eschen-Wäldern gesäumt. Der Wald sowie der naturnahe Bachverlauf stellen wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar. Zudem erlangt der Buchenwald als repräsentativer FFH-Lebensraumtyp internationale Bedeutung als Bestandteil des FFH-Gebietes DE-5711-301 (Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub).
  • bk_f.BK-5711-0143-2008

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    BK-5711-0143-2008
    bezeichnung
    Streuobstwiesenkomplex zwischen Filsen und Osterspai
    objektbeschreibung
    Auf der großen Rheinschleife zwischen Filsen und Osterspai erstreckt sich auf dem Gleithang des Rheins ein großflächiges Gebiet mit (Streu-)obstwiesen unterschiedlichster Nutzungsintensität. Aufgrund der kleinflächig ausgebildeten Flurstücke kommt es auf kleinstem Raum zu verschiedenen Nutzungsformen. So sind neben schützenswerten Streuobstwiesen und ihrer Brachestadien, auch Obstplantagen und andere intensive Nutzungsformen zu finden. Nur in Teilbereichen findet traditionelle Weiden- bzw. Wiesennutzung statt. Ein größerer zusammenhängender Komplex aus Streuobstgartenbrachen befindet sich im östlichen Bereich. Neben sehr alten, teils abgestorbenen Obstbäumen, haben sich Baumarten wie Eiche und Hainbuche etabliert. Zudem liegt eine dichte Strauchschicht vor. Insgesamt handelt es sich um einen äußerst strukturreichen Komplex mit hohem Anteil an Altbäumen und Relikten kulturhistorischer Landnutzungsformen. Der Fläche kommt insbesondere Bedeutung für Hecken- und Höhlenbrüter zu.
  • bk_f.BK-5711-0145-2008

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    BK-5711-0145-2008
    bezeichnung
    Rheinufer westlich Filsen
    objektbeschreibung
    Westlich der Ortschaft Filsen ist ein knapp 1 km langer Abschnitt des Rheinufers noch relativ naturnah erhalten. Einer schmalen Flachwasserzone folgt ein schmaler, flach ansteigender, kiesiger Uferbereich. Auf diesem circa 10 Meter breiten Streifen sind hauptsächlich alte Bruchweiden zu finden. In der Krautschicht dieses lückigen, einreihigen Auwaldrestes sind in Teilbereichen Flutrasen-, als auch Röhrichtfragmente ausgebildet. Weiter östlich zur Straße folgt eine befestigte Uferböschung. Dieser Rheinabschnitt weist im Vergleich zu den oft sehr stark anthropogen überprägten Uferbereichen noch eine fragmentarisch erhaltene, repräsentative Zonierung typischer naturnaher Elemente unbefestigter Flußufer auf und ist daher als Vernetzungselement von großer Bedeutung im lokalen Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5711-0147-2008

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    BK-5711-0147-2008
    bezeichnung
    Weinbergsbrache bei Braubach
    objektbeschreibung
    Der nördliche Siedlungsrand der Ortschaft Braubach wird von einem steil ansteigendem Hang begrenzt. Dieser südexponierte Hang wird von einem Komplex aus Rebkulturen unterschiedlichster Brachestadien in unterschiedlichen Verbuschungsgraden eingenommen. Neben den hauptsächlich dominierenden Schlehen-Gebüschen,die lokal auch hohe Anteile von Waldrebe und Brombeere aufweisen, sind lokal auch Steinweichsel-Gebüsche zu finden, die Übergänge zu wärmeliebenden Ausbildungen darstellen. Auf den weniger verbuschten Parzellen sind Halbtrockenrasen und Grasfluren aus Fiederzwenke zu finden. Alte Obstbäume deuten lokal auch auf ehemalige Streuobstnutzung hin. Vereinzelt kommen kleinflächige, vegetationsfreie Schotterflächen vor. Die besonders entlang der Wege zum Teil noch gut erhaltenen Natursteinmauern sind mit Sedum-Arten und Farnen bewachsen. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0149-2008

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    2020-03-05T15:47:12Z
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    BK-5711-0149-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge östlich Neustadt
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Braubach, an den Rheinhängen, östlich des Ortsteils Neustadt sind auf steilen, felsigen Hängen, verschiedene Felsbiotope miteinander verzahnt. Es überwiegt ein lichter Eichenwald mit Felsenahorn, der zum Teil in Feldgebüsche übergeht. Teilbereiche weisen vegetationsarme, zumeist unzugängliche Felsen auf. Ein besserwüchsiger Eichenwald wurde mit arrondiert. Aufgrund der Unzugänglichkeit der Felsen erfolgte die Kartierung in Teilbereichen via Fernerkundung. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0151-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0151-2008
    bezeichnung
    Gebüsch und Eichenwald "Im Einmuth"
    objektbeschreibung
    Östlich der Ortschaft "Im Einmuth" ist auf einem südexponierten Hang ein kleiner, wärmeliebender Eichenwald, neben sonst verbuschenden Hängen ausgebildet. Der Untergrund des wärmeliebenden Eichenwaldes ist nur sehr flachgründig ausgebildet. Er besteht aus teils schottrigen, teils felsigen Material. An den Felsen ist lokal eine typische Felsspaltenvegetation mit Farnen ausgebildet. Bei den Gebüschen handelt es sich teilweise um verbrachte Gärten bzw. Weinberge. Die kartierten Biotope stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- und Gebüschbrüter, wie auch für wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5711-0153-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0153-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex nordwestlich Braubach
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Braubach konnten sich auf überwiegend brachgefallenen Weinbergen und Gärten verschieden fortgeschrittene Gebüschstadien entwickeln. Auf dem zumeist felsigen und flachgründigen Böden kommt es lokal zu Übergängen zu wärmeliebenden Eichenwäldern, die zum Teil von krüppeligen Eichen geprägt werden. An einer als Parkplatz und Aussichtspunkt genutzten Fläche, ist ein kleiner Magerrasenrest erhalten. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0155-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    kennung
    BK-5711-0155-2008
    bezeichnung
    Trockenrasen am Jagenstiel
    objektbeschreibung
    Am Jagenstiel ist auf einer kleinen Kuppe ein Trockenrasen ausgebildet. Der hauptsächlich von Gräsern dominierte Trockenrasen wird aufgrund fehlender Verbuschungszeiger vermutlich noch regelmäßig gemäht. Die hier beschriebenen Flächen sind als seltene Biotoptypen von Bedeutung. Eine Verbuschung der Flächen sollte auch nachhaltig durch regelmäßge Mahd verhindert werden.
  • bk_f.BK-5711-0157-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0157-2008
    bezeichnung
    NSG Koppelstein
    objektbeschreibung
    Zwischen Oberlahnstein und Braubach befindet sich das Naturschutzgebiet "Koppelstein" mit im Norden anschließenden, wärmeliebenden Hängen. Der Koppelstein bietet als Xerothermgebiet verschiedenen wärmeliebenden Gesellschaften, Pflanzen- und Tierarten, einen geeigneten Lebensraum. An den oft felsigen, schottrigen und steilen Hängen im Westen, greifen Felsgebüsche, wärmeliebende Gebüsche und Wälder, Trockenrasen und Krüppeleichenwälder ineinander über. Diese, besonders zur Straße hin steil abfalllenden Biotoptypen sind nur schwer, bis gar nicht begehbar. Die Gebüsche stellen oft Sukzessionsstadien ehemaliger Streuobstwiesen, Gärten und Weinberge dar. Auf den wiesenreichen Flächen im Hinterland, finden sich extensiv bewirtschaftete, artenreiche Kalk-Halbtrockenrasen. Diese stark gefährdeten Pflanzengesellschaften stellen einen Lebensraum, für ebenso seltene Tier- und Pflanzenarten dar. Besonders auffällig sind die orchideenreichen Magerrasenausbildungen. Teilbereiche sind vermehrt von Gebüschen durchsetzt. Auf anderen Flächen wurden aktuell Pflegemaßnahmen, wie Oberbodenabtrag durchgeführt. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte, artenreiche und gefährdete Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.