Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0117-2008

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    BK-5711-0117-2008
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    Buchenwälder südöstlich von Oberlahnstein
    objektbeschreibung
    Südöstlich von Oberlahnstein erstrecken sich auf einem Hang zwei Buchenwälder, welche unterschiedliche Altersklassen aufweisen. Die östliche Teilfläche wird von jungen Buchen geprägt, die westliche ist mit cirka 80 bis 120 Jahre alten Buchen bestanden. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope - insbesondere für das angrenzende FFH-Gebiet - haben die Flächen große Bedeutung bei der Vernetzung von Waldbiotopen.
  • bk_f.BK-5711-0119-2008

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    Wälder zwischen Dreispitz und Wormser Berg
    objektbeschreibung
    Im Osterspaier Wald, zwischen dem Wormser Berg und Dreispitz stocken in Kuppen- und Hanglage artenreiche Buchenwälder. Nördliche Bereiche sind mit junger Buche im Alter von 10 bis 30 Jahren bestanden. Die Krautschicht ist zumeist reich ausgebildet, kann in Teilbereichen allerdings auch fehlen. Im Süden der Fläche wurde ein unter Nutzung liegender Eichen-Hainbuchen-Niederwald kartiert. Die Krautschicht wird hauptsächlich von Gräsern gebildet. Lokal treten Felsen hervor. Die Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0121-2008

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    Wälder zwischen Wormser Berg und Dinkholder Bach
    objektbeschreibung
    Im Ostrerspaierwald, am Wormser Berg, stocken alte, aufgelichtete, stark durchforstete Buchenwälder. Der in der Mitte der Fläche liegende Bestand ist frequent mit Eichen durchsetzt. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und auf Grund des hohen Alters der Bestände insbesondere auch für Höhlenbrüter von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0123-2008

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    Buchenwälder am Dreispitz
    objektbeschreibung
    Südöstlich des Landesbergs stocken am Dreispitz und am Jagdhaus in der Grube zum Teile alte und zum Teil junge Buchenwälder. Eine junge Buchenanpflanzung befindet sich östlich des Jagdhauses. Die alten Buchenbestände sind besonders im südöstlichen Teil frequent mit Eichen und Kiefern durchsetzt. In den Beständen ist ein Trend zu ausgehagerten Kuppenlagen und zu nährstoffangereicherten Muldenlagen zu erkennen. Die Buchenbestände im Nordwesten weisen eine aus Buchen bestehende, reich ausgebildetet Strauchschicht auf. Lokal sind hier vermehrt Eichen anzutreffen. Die Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0125-2008

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    BK-5711-0125-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder am Landesberg
    objektbeschreibung
    Am Landesberg, südöstlich von Osterspai, stocken alte, bodensaure Buchenwälder, im Wechsel mit reicheren Ausbildungen. Einige Teilbereiche sind von Nadelhölzern, hauptsächlich der Kiefer durchsetzt. Die Buchen der südlich gelegenen Teilflächen weisen zum Teil ein Alter von über 120 Jahren auf. Die Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0153-2008

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    BK-5711-0153-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex nordwestlich Braubach
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Braubach konnten sich auf überwiegend brachgefallenen Weinbergen und Gärten verschieden fortgeschrittene Gebüschstadien entwickeln. Auf dem zumeist felsigen und flachgründigen Böden kommt es lokal zu Übergängen zu wärmeliebenden Eichenwäldern, die zum Teil von krüppeligen Eichen geprägt werden. An einer als Parkplatz und Aussichtspunkt genutzten Fläche, ist ein kleiner Magerrasenrest erhalten. Insgesamt handelt es sich um einen arten- und struktutrreichen, wärmebegünstigten Standort, der für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensräume bietet.
  • bk_f.BK-5711-0155-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0155-2008
    bezeichnung
    Trockenrasen am Jagenstiel
    objektbeschreibung
    Am Jagenstiel ist auf einer kleinen Kuppe ein Trockenrasen ausgebildet. Der hauptsächlich von Gräsern dominierte Trockenrasen wird aufgrund fehlender Verbuschungszeiger vermutlich noch regelmäßig gemäht. Die hier beschriebenen Flächen sind als seltene Biotoptypen von Bedeutung. Eine Verbuschung der Flächen sollte auch nachhaltig durch regelmäßge Mahd verhindert werden.
  • bk_f.BK-5711-0157-2008

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    BK-5711-0157-2008
    bezeichnung
    NSG Koppelstein
    objektbeschreibung
    Zwischen Oberlahnstein und Braubach befindet sich das Naturschutzgebiet "Koppelstein" mit im Norden anschließenden, wärmeliebenden Hängen. Der Koppelstein bietet als Xerothermgebiet verschiedenen wärmeliebenden Gesellschaften, Pflanzen- und Tierarten, einen geeigneten Lebensraum. An den oft felsigen, schottrigen und steilen Hängen im Westen, greifen Felsgebüsche, wärmeliebende Gebüsche und Wälder, Trockenrasen und Krüppeleichenwälder ineinander über. Diese, besonders zur Straße hin steil abfalllenden Biotoptypen sind nur schwer, bis gar nicht begehbar. Die Gebüsche stellen oft Sukzessionsstadien ehemaliger Streuobstwiesen, Gärten und Weinberge dar. Auf den wiesenreichen Flächen im Hinterland, finden sich extensiv bewirtschaftete, artenreiche Kalk-Halbtrockenrasen. Diese stark gefährdeten Pflanzengesellschaften stellen einen Lebensraum, für ebenso seltene Tier- und Pflanzenarten dar. Besonders auffällig sind die orchideenreichen Magerrasenausbildungen. Teilbereiche sind vermehrt von Gebüschen durchsetzt. Auf anderen Flächen wurden aktuell Pflegemaßnahmen, wie Oberbodenabtrag durchgeführt. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte, artenreiche und gefährdete Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5711-0159-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0159-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge zwischen Kamp-Bornhofen und Filsen
    objektbeschreibung
    Zwischen Filsen und Kamp-Bornhofen sind an den süd- und südwest exponierten Rheinhängen großflächig, zusammenhängende Gebüsche ausgebildet, die Brachestadien ehemaliger Weinbergs- und Streuobstflächen darstellen. Die östlich bei Kamp-Bornhofen gelegenen Rheinhänge sind relativ flach und werden überwiegend von Weinbergs- und Streuobstbrachen mit Resten von Bruchsteinmauern eingenommen. Markante Felsen sind hier nicht zu finden. Im Süden der Fläche ist ein wärmeliebender Eichenwald mit Krüppeleichen ausgebildet. Entlang der oberen Hangkante finden sich Halbtrockenrasen und Halbtrockenrasenreste die durch extensive Schafbeweidung offengehalten werden. Im Westen, nahe der Filsener Lei, gehen sie in einen grasreichen, wärmeliebenden Eichenwald über. Vom Fels geprägte Bereiche finden sich dagegen südöstlich von Filsen. Hier sind die steil abfallenden markanten Felsen der Filsener Lei zu finden. Sie sind mit fließenden Übergängen im Komplex mit Felsgebüschen und wärmeliebenden Gebüschen untereinander verzahnt. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5711-0161-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0161-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Lykershausen
    objektbeschreibung
    Südlich von Lykershausen sind innerhalb eines großen Waldkomplexes, der sich bis zum Rhein hinunter zieht noch große Bereiche mit einem alten Buchenwald bestockt. Der Buche sind dabei auch Eichen und Hainbuchen in wechselden Anteilen beigemischt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren, z. T. bis 150 Jahren auf. Vor allem im Norden weisen die Bäume noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Eine Krautschicht fehlt hier fast vollständig, lokal treten aber Melica-Herden auf. Die Bestände im Süden waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte teilweise Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht treten hier häufig Verlichtungszeigern wie die Brombeere auf. Weitere anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister weisen auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin. Vor allem im Norden sind mehrere Nadelforstparzellen zu finden. Die großen Waldbestände stellen die potentiell natürliche Vegegation dar und sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.