objektbeschreibung
Regional bedeutender, großflächiger und unzerschnittener Streuobstkomplex. Er besteht aus mäßig extensiven Streuobstweiden (Pferdebeweidung), überwiegend mit Wiesencharakter, einzelnen genutzten Streuobstwiesen (Unternutzung teils intensiv, lokal auch extensiv als artenreiche Gold- und Glatthaferwiesen) sowie eingestreuten, teilweise verbuschten und in Vorwaldstadien übergehenden Streuobstbrachen. Daneben gibt es, v.a. in Ortsrandlage, zahlreiche Streuobst- und auch Ziergärten, teilweise mit Freizeithütten. Negativ sind eingestreute, teils großflächige Weihnachtsbaumkulturen (überwiegend aus BK ausgeklammert). Besonderheit ist neben den artenreichen Grünlandflächen ein Lösshohlweg mit begleitendem Heckensaum im Zentrum des Gebietes. Negativfaktoren sind die schon angesprochenen Weihnachtsbaumkulturen, Ziergärten und Freizeitgrundstücke mit Hütten, die Zerscheidung durch Wege, die Verbrachung und Verbuschung von Teilflächen, sowie lokal auch zu intensive Nutzung. Am Orstrand ist eine Ausweitung der Bebauung auf Kosten des Gebietes festzustellen. Generell problematisch ist die Überalterung des Streuobstes und die fehlende Baumpflege, lokal gibt es aber auch jung gepflanzte, gepflegte Bäume.
Positiv zu werten ist eine Verwandlung ehem. Ackerflächen in Grünland am Südrand. Den Hauptanteil am Obstbestand nehmenn Hochstämme ein (v.a. Süßkirsche, daneben Abpfel, Birne, Walnuß und Zwetsche). Lokal gibt es auch Halb- und Niederstämme.