Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0862-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0862-2006
    bezeichnung
    Wald S "Maulbeerkopf"
    objektbeschreibung
    Struktur- und altholzreicher Waldkomplex bestehend aus: einem alt- und totholzreichen Hangbuchenwald mit Orchideenvorkommen (Schwertblättriges Waldvögelein, Vogel-Nestwurz), einem totholzreichen wärmeliebenden Eichenwald mit südlich exponiertem, felsdurchsetztem Waldrand (Straßenrand), Eichen-Buchenwälder, teils mit Alt- und Totholz sowie einem kleinen Hainbuchen-Eichenwald (sekundär). Beeinträchtigungen bestehen insbesondere durch die Straße, die die Fläche in zwei Teile zerschneidet und weitere Waldwege, Durchforstung der Waldbestände mit Reduzierung von Altholz, eingesprengte und randliche Kiefern- und Fichtenbestände sowie lokale Müllablagerungen in Straßennähe.
  • bk_f.BK-5711-0863-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0863-2006
    bezeichnung
    Wald auf "Halbtritz"
    objektbeschreibung
    Waldkomplex aus ungleichaltrigem, artenreichem Buchen-Hochwald, sekundärem aber artenreichem Hainbuchen-Eichenwald, einem gut ausgebildeten mit wärmeliebnedne Arten angereicherten südlich exponierten Waldsaum, Schlagfluren mit Buchen-Naturverjüngung und Buchen-Stangenholz-Beständen. Beeinträchtigungen bestehen v.a. durch ältere Windwurf- bzw. Kahlschlagflächen (Naturverjüngung) und standortfremde Arten (Lärche und Douglasie) im Bestand und benachbart dazu.
  • bk_f.BK-5711-0864-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0864-2006
    bezeichnung
    Streuobst-, Magerwiesen- und Bachkomplex Philippsberg und Schorres NW Rhens
    objektbeschreibung
    Sehr Struktur- und artenreicher, regionaltypisch ausgebildeter Komlex aus großflächigen Streuobstwiesen- und weiden, artenreichen Magerwiesen und Mähweiden, Baumhecken, Lösshohlwegen, zwei in Teilen naturnah ausgebildeten Mittelgebirgs- und Quellbächen sowie einem Eschen- und ulmenreichen Buchenwald. Die Streuobstbestände bestehen zu großen Teilen aus älteren Hochstämmen (zu 75 % Apfel und Süßkirsche, daneben Walnuß und Birne), am Haus Waldfrieden und am Philippsberg sind auch Halb- und Niederstammanlagen (Haupt- und Nebenerwerb) sowie Streuobstgärten vorhanden. Die Hochstämme werden leider nur zu einem kleinen Teil noch gepflegt und sind z.T. abgängig. Die Magerwiesen und Mähweiden werden überwiegend extensiv bewirtschaftet, sind typisch und artenreich ausgebildet und als regional bedeutend einzustufen. Vorkommen von Orchideen sind bekannt (überprüfen!). Durch Obsthochstämme und Einzelbäume, sowie Baumhecken, z.T. über regionaltypischen Lösshohlwegen entsteht in Teilen ein huteweideartiger Charakter. V.a. der Kripper Bach weist mit seinem Vorkommen von eschen- und ulmenreichem Buchenwald in Kombination mit seinem tief eingeschnittenen klammartigen Verlauf und seltenen Farnen (Polystichum aculeatum) Übergänge zu Schluchtwäldern auf. Beeinträchtigt wird das Gebiet insbesondere durch Intensivierung der Weide- und Wiesennutzung (v.a. am Schorres), Überalterung des Streuobstbestandes, Zerschneidung durch Wege sowie Pflanzungen bzw. Ausbreitung gebietsfremder Arten (Picea, Robinie, v.a. im Bereich Schorres und an den Bächen).
  • bk_f.BK-5711-0865-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0865-2006
    bezeichnung
    Trockenhang N Tauberbach
    objektbeschreibung
    Xerothermkomplex der Mittelrhein-Seitentäler in Exposition um Süd: Großflächig verbuschte alt- und totholzreiche Weinbergs- und Obstbrachen (Brombeer-, Gebüsch- und Vorwaldstadien) mit einzelnen eingesprengten noch genutzen Weinbergen und strukturreichen jüngeren Weinbergsbrachen im Gras- und Krautstadium (mäßig artenreich) mit Nachweisen der Smaragdeidechse (Lacerta bilineata, nicht während der Kartierung). Besonderheiten sind daneben eine stark versaumte, blütenreiche Obstwiesen- bzw. Weinbergsbrache im Nordosten der Fläche, intakte Trockenmauern entlang der Erschließungswege sowie ein Felsbereich mit Felstrockenwald und angrenzenden kleinflächigen schuttreichen Weinbergsbrachen im Südwesten.
  • bk_f.BK-5711-0866-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0866-2006
    bezeichnung
    Tauberbach-Tal SW Rhens
    objektbeschreibung
    Typischer Bach- und Grünlandkomplex der Rheins-Seitentäler: Ein in großen Teilen naturnaher Mittelgebirgs-Bachlauf mit gut bis sehr gut ausgebildetem bachbegleitendem Erlen-und Eschen-Auwald mit angrenzenden artenreichen feuchten Glatthaferwiesen-Beständen, die mäßig extensiv bis intensiv als Rinderweiden bzw. Mähweiden genutzt werden oder brachgefallen sind. Weitere Elemente sind ein Streuobstgarten mit angrenzender mäßig extensiv mit Rindern und Pferden beweideten Magerweide mit Gehölzgruppen, eine Strauchhecke sowie ein Gebüschkomplex mittlerer Standorte. Im Süden grenzt der Komplex an mäßig naturnahe, mit Nadelgehölzen durchsetzte Mischwaldbereiche sowie die Streuobstwiesen-Bereiche des BK 0876, im Norden an den verbuschten Unterhang des BK 0865 an. Beeinträchtigungen bestehen insbesondere durch zu intensive Beweidung im Bereich des Grünlandes, teilweise auch im Bereich der Bachaue, ferner durch Kleingartennutzung mit Koniferenpflanzungen und Hüttenanlage, im Süden und Westen angrenzende Fichtenpflanzungen sowie Verrohrungen des Baches am oberen und unteren Ende des als naturnah kartierten Abschnittes.
  • bk_f.BK-5711-0867-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0867-2006
    bezeichnung
    Bäche und Laubwälder im Oberen Tauberbachtal nördlich Jugendzeltplatz Rhens
    objektbeschreibung
    Sehr großflächiger Komplex aus tot- und altholzreichen, meist artenreichen Laubwäldern (Buchenwälder, Eichen-Buchenwälder, Buchen-Eichenwälder sowie sekundären Hainbuchen-Eichenwäldern) mit naturnahen bis mäßig beeinträchtigten Quellbach- und Mittelgebirgsbachabschnitten. Letztere weisen meist lineare Erlen- und Eschengehölzsäume auf. Waldmäntel und Vorwaldstadien sind v.a. am Nordrand des Gebietes vorgelagert. In den Quellbereichen östlich der langen Delle befinden sich eine kleine Streuobstbrache, kleine Reste von verbrachten und teilverbuschten Feuchtwiesen (kein BT) sowie eine mäßig intensiv genutzte Rinderweide mit lokalem Feuchtweidencharakter (BT?). Beeinträchtigt wird das Gebiet v.a. durch eingesprengte (meist aus BT ausgeklammerte) Nadelholzbestände (Fichte, Waldkiefer, Douglasie), Verrohrungen im Bereich der Bäche (Wegequerungen), Wegbau, Nutzungsaufgabe und Verbuschung im Bereich der Feuchtwiesenreste und der Streuobstbrache sowie zu intensiver Rinder- und Pferdebeweidung im Quellbereich östlich der langen Delle. Zu nennen sei hier auch eine teilweise zu starke Durchforstung der Waldbestände.
  • bk_f.BK-5711-0868-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0868-2006
    bezeichnung
    Verbuschter Trockenhang N Breyertalbach
    objektbeschreibung
    Gebüschreicher Xerothermkomplex der Rhein-Seitentäler in Exposition um Süd: Stark verbuschte Weinbergs-, Garten- und Obstwiesenbrachen (meist Vorwald) mit eingesprengten kleinen Offenlandflächen, einzelne noch genutzte Streuobstgärten, eine Streuobstweide, eine mit einzelnen Obstbäumen bestandene Grünlandbrache, einem kleinen Silikat-Halbtrockenrasen am Übergang zum mit wärmeliebenden Arten reich ausgestatteten Hainbuchen-Eichen- und Eichen-Trockenwald mit ehem. Niederwaldnutzung. Innerhalb der Fläche liegen eine neu angelegte Weinbergsfläche sowie einzelne Kleingartenparzellen mit Koniferenpflanzungen (ausgegrenzt). Beeinträchtigt wird das Gebiet insbesondere durch die Kleingartennutzung mit koniferenpflanzungen sowie die starke Verbuschung des ehem. Offenlandes und drohende Nutzungsaufgabe in den noch bewirtschafteten Bereichen.
  • bk_f.BK-5711-0869-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5711-0869-2006
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    17921
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0869-2006
    bezeichnung
    Altholzreicher Laubwald- und Quellbachkomplex am Mörderborn
    objektbeschreibung
    Hangwaldkomplex in Exposition um Nordwest aus einem altholzreichen Buchenwald, Buchen-Eichenbeständen, einem kleinen wärmeliebenden Eichenwald sowie einem naturnahen Quellbach. Beeinträchtigungen bestehen v.a. durch benachbarte un dlokal eingesprengte standortfremde Nadelholzbestände (Fichte, Waldkiefer, Douglasie).
  • bk_f.BK-5711-0888-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0888-2006
    bezeichnung
    Aufgelassener Steinbruch am "Heidekopf"
    objektbeschreibung
    Komplex aus einem aufgelassenen Silikat-Steinbruch mit einer in großen Teilen verbuschten sekundären Felswand. Hier wachsen mäßig wärmeliebende Wald- und Gehölzgesellschaften mit ebensolchen Säumen. Daneben finden sich zahlreiche Farne und Moose. Der weitgehend schuttbedeckte Steinbruchgrund ist in Teilen quellig durchsickert und mit Vorwaldstadien bewachsen. Problematisch sind ältere Bauschutt- und Müllablagerungen sowie kleinflächig expansive Robinienbestände. Umgeben wird der Bereich von sekundären Eichen-Hainbuchen-Wäldern mit Totholz und säurezeigenden Arten. Enthält das ehem. BK 1503.
  • bk_f.BK-5711-0890-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0890-2006
    bezeichnung
    Oberes Konderbachtal SW Waldesch
    objektbeschreibung
    Typisches, bewaldetes Mittelgebirgstal des Rhein-Hunsrücks. Wichtige Elemente sind der gering beeinträchtigte Oberlauf des Konderbaches mit zwei Quellbachästen. Sie sind fast vollständig eingebettet in mäßig arten- und totholzreiche Eichen-Hainbuchen-Bestände, Buchen- sowie Eichen-Buchenwälder. Auf Teilstrecken meist linear ausgebildet finden sich bachbegleitende Erlen-Au- und Quellwälder. Weitere Strukturen sind kleinflächige, gewässerbegleitende Hochstaudensäume und Quellfluren. Negativ wirkten sich der hohe Anteil an Fichten- und Douglasienbeständen (auch im Gewässerbereich), Wegeausbau, Durchforstung sowie lokal Hybridpappelpflanzungen aus.