objektbeschreibung
Sehr Struktur- und artenreicher, regionaltypisch ausgebildeter Komlex aus großflächigen Streuobstwiesen- und weiden, artenreichen Magerwiesen und Mähweiden, Baumhecken, Lösshohlwegen, zwei in Teilen naturnah ausgebildeten Mittelgebirgs- und Quellbächen sowie einem Eschen- und ulmenreichen Buchenwald. Die Streuobstbestände bestehen zu großen Teilen aus älteren Hochstämmen (zu 75 % Apfel und Süßkirsche, daneben Walnuß und Birne), am Haus Waldfrieden und am Philippsberg sind auch Halb- und Niederstammanlagen (Haupt- und Nebenerwerb) sowie Streuobstgärten vorhanden. Die Hochstämme werden leider nur zu einem kleinen Teil noch gepflegt und sind z.T. abgängig. Die Magerwiesen und Mähweiden werden überwiegend extensiv bewirtschaftet, sind typisch und artenreich ausgebildet und als regional bedeutend einzustufen. Vorkommen von Orchideen sind bekannt (überprüfen!). Durch Obsthochstämme und Einzelbäume, sowie Baumhecken, z.T. über regionaltypischen Lösshohlwegen entsteht in Teilen ein huteweideartiger Charakter. V.a. der Kripper Bach weist mit seinem Vorkommen von eschen- und ulmenreichem Buchenwald in Kombination mit seinem tief eingeschnittenen klammartigen Verlauf und seltenen Farnen (Polystichum aculeatum) Übergänge zu Schluchtwäldern auf. Beeinträchtigt wird das Gebiet insbesondere durch Intensivierung der Weide- und Wiesennutzung (v.a. am Schorres), Überalterung des Streuobstbestandes, Zerschneidung durch Wege sowie Pflanzungen bzw. Ausbreitung gebietsfremder Arten (Picea, Robinie, v.a. im Bereich Schorres und an den Bächen).