objektbeschreibung
Ca. 60 % Streuobstwiesen mit überwiegend überaltertem, ungepflegtem Baumbestand; Unternutzung zur Heuwerbung oder Weide wurde gänzlich aufgegeben; Grünlandpflege unter Streuobst partiell nur noch durch Mulchen, was auf Dauer zu starker Eutrophierung und Ruderalisierung mit hohem Anteil von Neophyten geführt hat. Obsternte meist nur noch auf kleinen Parzellen bzw. einzelbaumweise, auch hier führt nicht geerntetes Obst zur Eutrophierung; massives seitliches Eindringen von Gehölzen und Sträuchern vor allem vom westlich angrenzenden Wald aus, sodass die brachgefallenen Obstwiesen funktional mit zum Waldmantel gehören; Streuobstwiesen sind akut bedroht. Restliche Fläche (40%) außerhalb des BT im FFH-Gebiet werden von artenarmen Intensivwiesen (EA0) und Ruderalisierten Säumen (HC, LB3) - auch mit Obstbäumen - entlang des Fahrradweges eingenommen.