Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-6014-0899-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:37:09Z
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    BK-6014-0899-2006
    bezeichnung
    Layenhof inkl.Truppenübungsplatz
    objektbeschreibung
    Größter zusammenhängender Grünlandkomplex auf dem rheinhessischen Plateau. Überwiegend Magerwiesen (dem FFH-Lebensraumtyp 6510 "Extensive Mähwiesen der planaren bis submontanen Stufe" entsprechend) und Magerwiesen sowie Halbtrockenrasen (§ 28 LNatSchG) und Straußgrasrasen mit Übergängen zu basalen Sandrasen und sukkulentenreichen Silikattrockenrasen (§ 28 LNatSchG), punktuell Borstgrasrasen (§ 28 LNatSchG). Ausgezeichnete zoologische Bedeutung des Gebietes. Insgesamt durch § 42 BNatSchG gesetzlich geschützte Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten. Die Lebensräume bedingen das Vorhandensein einer Vielzahl seltener und gefährdeter bzw. streng geschützter Arten, z.B. Vogel-, Heuschrecken- und Wildbienenarten. Desweiteren gibt es Hinweise auf Fledermäuse. Zu den regelmäßig auf dem Gelände zu beobachtenden sehr seltenen Vogelarten zählen: Schwarzmilan, Rotmilan, Kornweihe, Neuntöter, Steinschmätzer, Schwarzkehlchen, Grauammer, Wiedehopf, Steinkauz, Kiebitz. Weitere in den letzten Jahren beobachteten Vogelarten sind: Steppenweihe, Wiesenweihe (Brut 2004), Brachpieper, Heidelerche und Raubwürger. Große Bedeutung für rastende Vogelschwärme. An mehreren Stellen reichliche Vorkommen von Wildbienen (z.B.Andrena carbonaria, Anthidium oblongatum, Lasioglossum costulatum, Megachile pillidens). Rückgang gemäß § 28 LNatSchG geschützter Biotope durch nicht sachgemäße Pflege. Vorrangig im Südteil des Geländes werden Teilflächen intensiv beweidet. In einigen anderen Teilbereichen wurde in den letzten Jahren weder eine Mahd noch eine Beweidung durchgeführt, wodurch größere Brachen entstanden. In den Randbereichen sind kleine Eichenwälder, eine alte Streuobstwiese sowie weitere Gehölzstrukturen vorhanden. Punktuell sind die Auswirkungen von Bodenbearbeitungen erkennbar, z.B. im Nordwestteil, wo bedeutende Lebensräume devastiert wurden. Für das Offenland ist ein Pflege-und Entwicklungskonzept erforderlich.
  • bk_f.BK-6610-0003-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-6610-0003-2011
    bezeichnung
    Schwazbachaue und Schwarzfelderbachaue mit Jägerswald, SO Waldmohr
    objektbeschreibung
    Niedermoor-Biotopkomplex entlang des Schwarzbachs und Schwarzfelderbachs mit Erlen- und Birkenbruchwäldern, großflächigen Schilfröhrichten, brachgefallenem Nassgrünland mit Resten von Pfeifengraswiesen und sich entwickelnden Hochstaudenfluren, Großseggenrieden, Kleinseggenrieden sowie einem in Entwicklung befindlichen Übergangsmoor mit Bulten und Wasser gefüllten Schlenken. Neben Sphagnum-Polstern entwickelt sich hier eine typische Vegetation des Caricion lasiocarpae und Caricetum rostratae. Es kommen verschiedene wertgebende, lebensraumtypische Arten vor, darunter Faden-Segge (Carex lasiocarpa), Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium), Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Sumpf-Weidenröschen (Epilobium palustre), Graue Segge (Carex canescens) und verschieden Sphagnum-Arten. Die langsam fließenden Bäche sind altbegradigt, besitzen aber eine für Moorgewässer typische Laichkrautgesellschaft mit Potamogeton poylgonifolius und Röhrichtsäume (Phalaridetum arundinaceae, Glycerio-Sparganion). Randlich befinden sich bodensaure Eichen-Buchenmischwälder mit wertvollem Altholzbestand (kein FFH-LRT, da Eichenanteil zu hoch). Internationale Bedeutung aufgrund des Vorkommens von in positiver Entwicklung befindlicher FFH-Lebensraumtypen (Übergangsmoor, Pfeifengraswiese, naturnahes Fließgewässer) und des großflächigen, naturnahen Biotopkomplexes einer hochwertigen Niedermoorlandschaft mit großer Bedeutung für seltene Tierarten (z.B. Röhrichtbrüter, Libellen, Heuschrecken, Amphibien). Der zum FFH-Gebiet "Westricher Moorniederung" gehörende Biotopkomplex setzt sich im Saarland und nördlich der Autobahn im Landkreis Kaiserslautern fort. Gut vernetzter, wertvoller Niedermoor-Biotopkomplex innerhalb des Naturraums "Peterwaldmoor".
  • bk_f.BK-6610-0012-2009

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    2020-03-05T15:37:08Z
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    BK-6610-0012-2009
    bezeichnung
    Erlenbruchwald N "Am alten Zoll" zw. Waldmohr und Bruchmühlbach-Miesau
    objektbeschreibung
    Erlenbruchwald entlang des begradigten Glans zwischen Waldmohr und Bruchmühlbach-Miesau. Zum Weg hin stark gestört durch überwuchernde Brombeere. Dieser ausgetrocknete Bereich wurde nicht mehr kartiert. Zum Glan hin und entlang eines flachen Grabens feucht bis nass mit Schilf, Sumpfsegge und Rasenschmiele im Unterwuchs. Gleichaltriger Bestand mit schwachem Baumholz. Störung durch Hybridpappeln. Lokale Bedeutung als Vernetzungsbiotop für Glan- und Schwarzbachaue.
  • bk_f.BK-6610-0013-2009

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    BK-6610-0013-2009
    bezeichnung
    Bruchgebüsch und Schilfröhricht O Kläranlage Buchholz
    objektbeschreibung
    Feuchtgebiet O Kläranlage Buchholz. Restbestand eines Bruchgebüsches und Schilfröhrichtes, nach Baumaßnahmen sind gegenüber der letzten Kartierung über 50% des Biotops zerstört. Wichtiges Vernetzungselement.
  • bk_f.BK-6610-0017-2009

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    BK-6610-0017-2009
    bezeichnung
    Birken-Bruchwald bei der Fa Grundig N Bruchmühlbach-Miesau
    objektbeschreibung
    Birken-Bruchwald bei der Fa Grundig N Bruchmühlbach-Miesau. Birken-Bruchwald, zum Teil kleinflächig Übergänge in Erlenbruchwald. Lage zwischen Autobahn und Bahnlinie, daher hydrologisch davon beeinflusst. Wichtiger Teil umfangreicherer Bruchwaldgebiete.
  • bk_f.BK-6610-0028-2011

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    BK-6610-0028-2011
    bezeichnung
    Westteil des NSG Neuwoogmoor
    objektbeschreibung
    Westteil des Neuwoogmoors innerhalb des Munitionsdepots Miesau. Kleinräumiges Mosaik aus Zwischenmoor, Feuchtheide, Moor- und Bruchgebüschen sowie Moor- und Bruchwäldern. Am besten ausgeprägtes Zwischenmoor der Pfalz als Restfläche ehemals ausgedehnter Torfmoore des Landstuhler Bruchs. Der größere Anteil des Moor-Biotopkomplexes befindet sich im Kreis Kaiserslautern. Im Kreis Kusel kleines, offenes Zwischenmoor mit Schlenken und Bulten und Vorkommen typischer und seltener Moorpflanzen wie Rhynchospora alba, Drosera intermedia, Drosera rotundifolia, Utricularia stygia, Vaccinium oxycoccos und verschiedener Sphagnum-Moose. Pfeifengras-Feuchtheide in degeneriertem Moorbereich mit Restvorkommen des Lungen-Enzians. Größere Birken-Kiefern-Moorwaldfläche mit Ohrweidengebüschen und Dominanz von Pfeifengras in der Krautschicht. Im Bereich des begradigten Neuwoogbachs auch Feuchtbereiche mit Schilf, Schnabelsegge und Sumpf-Haarstrang. Internationale Bedeutung aufgrund eines Zwischenmoor-Biotopkomplexes in repräsentativer Ausprägung mit Vorkommen seltener, gefährdeter Pflanzenarten. Wichtiges Moor-Relikt im Westen des Landstuhler Bruchs mit dem wertvollsten Zwischenmoorbiotop in Rheinland-Pfalz.
  • bk_f.BK-6610-0029-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:37:09Z
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    BK-6610-0029-2011
    bezeichnung
    Feuchtgebiet W Vogelbachermühle NW Vogelbach
    objektbeschreibung
    Feuchtgebiet W Vogelbachermühle NW Vogelbach. Feuchtwiesengebiet am Glan mit Feucht- und Nasswiesen, Röhrichten, Seggenriedern und Bruchwald. Wichtige Teilräume mit Lebensraumfunktionen des FFH-Gebietes. Ein Teil des wertvollen BK liegt außerhalb des FFH-Gebietes.
  • bk_f.BK-6216-0004-2011

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    2020-03-05T15:37:09Z
    kennung
    BK-6216-0004-2011
    bezeichnung
    Randbereiche des Eich-Gimbsheimer Altrheins außerhalb des FFH-Gebiets
    objektbeschreibung
    Am Westrand (Außenbogen) des Altrheins gelegene Biotopfragmente, die außerhalb des FFH-Gebiets liegen. Die Biotope setzen sich alle innnerhalb fort. Flachland-Mähwiesen, Weiden-Auwald und -gebüsch sowie Hecken säumen das große Schilfgebiet im Zentrum des Altrheins und puffern es zur landwirtschaftlich intensiv genutzten Fläche im Westen ab. Der Anteil an gesetzlich geschützten Biotoptypen beträgt über 50 %.
  • bk_f.BK-6216-0026-2011

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    2020-03-05T15:37:09Z
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    BK-6216-0026-2011
    bezeichnung
    Kiesseen südöstlich von Gimbsheim
    objektbeschreibung
    3 Abgrabungsgewässer südöstlich Gimbsheim. Im Norden abgegrabener Teil des Eich-Gimbsheimer Altrheins. Nach Einstellung der Kiesgewinnung extensive Angelnutzung. Südlich davon ein junger Baggersee, der zum Teil noch in der Auskiesungsphase steht. Wichtige Rastplätze für Zugvögel in Verbindung mit dem VSG "Eich-Gimbsheimer Altrhein".
  • bk_f.BK-6216-0036-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:37:09Z
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    BK-6216-0036-2011
    bezeichnung
    Wiesen und Waldflächen im Bereich Bannaue und Strohnert
    objektbeschreibung
    Komplex aus verschiedenen Auenlebensräumen in der Bannaue westlich des Rheinhauptdeiches nordöstlich Eich. Großflächig sind Hartholzauenwälder und artenreiche Flachland-Mähwiesen vertreten, kleinflächig eingestreut kommen verschiedene Stromtalwiesenausprägungen vor (Pfeifengras- und Brenndolden-Wiesen). Die Lebensraumtypen sind in aller Regel gut ausgebildet. Der Komplex ist wichtiger Bestandteil des Naturraums "Nördliche Oberrheinebene" und verbindet die nördlich und südlich davon liegenden Biotopflächen.