objektbeschreibung
Sehr mageres Grünland auf Waldlichtung NO Kindsbach.
Internationale Bedeutung aufgrund des artenreichen Borstgrasrasens (LRT 6230) und magerer, wechselfeuchter Glatthaferwiese (LRT 6510) mit vielen Magerkeitszeigern wie Heide-Nelke, Teufelsabbiss, Heilziest und Blutwurz. Entlang alter Entwässerungsgräben feuchte Bereiche mit Übergang zu Pfeifengraswiese. Vorkommen von Sanguisorba officinalis, daher gutes Potential als Habitat für den Dunklen und den Hellen Ameisen-Bläuling. 2011 konnte kein Vorkommensnachweis erbracht werden, was auf die frühe Mahd der Fläche zurückzuführen sein dürfte (letzter bekannter Fund im Jahr 2000).
Wichtiges Trittsteinbiotop für Arten des Magergrünlands, insbesondere Insekten, das jedoch durch die umgebende Bewaldung weitgehend isoliert ist.