objektbeschreibung
Aus einem ausgekiesten, ehemaligen angebundenen Altarm des Rheines entstandener, großflächiger See, welcher teilweise als Landeshafen genutzt wird. Dieser bildet zusammen mit dem Rhein die Halbinsel "Ritterhecke". Am Nordwestufer des Landeshafens befindet sich lokal der Anlandungsbereich für Güter, im Südwesten befindet sich ein kleiner Yachthafen. Weite Uferbereiche sind durch starke Wasserstandsschwankungen naturnah ausgebildet und weisen temporär trockenfallende Schlammbänke auf. Ihnen sind lokal Verlandungszonen mit Unterwasservegetation vorgelagert. Mitten im See befinden sich drei Inseln, die beiden größeren sind von Auenwäldern bestockt. Die Halbinsel "Ritterhecke" wird von Auenwäldern unterschiedlicher Ausbildung bestockt. Pappelforste dominieren, sind lokal aber durch die Beimengung weiterer bodenständiger Arten als Hartholz- bzw. Weichholzaue anzusprechen. Im Westen der Halbinsel stockt großflächig ein zumeist aus starkem Baumholz gebildeter Eichen-Auenwald, in welchen in höherer Lage ein kleinflächiger Buchenwald eingebettet liegt. Entlang der Uferlinie des Landeshafens stocken schmale Streifen Silberweiden-Auenwälder. Die Fläche besitzt durch das Vorhandensein auendynamischer Vorgänge sowie auentypischer Lebensräume einen sehr hohen Erhaltungswert sowie ein sehr großes Entwicklungspotential.