objektbeschreibung
Altrheinarm westlich Landeshafen und östlich B9.
Durch reichhaltige Unterwasser- und Schwimmblattvegetation geprägter Altrhein nordöstlich von Wörth. Der durch ein Pumpwerk wasserstandsregulierte Altrhein ist von Ufergehölzen bestanden, welche vor allem am Nordufer durch einreihige Silberweidengalerien, begleitet von Erlen, gebildet werden. Entlang des Südufers stocken zumeist Strauchweiden, die von Silberweiden, Erlen sowie Silberpappeln begleitet werden. Ihnen sind entlang der im Sommer sinkenden Uferlinie Schilfröhrichte vorgelagert, die vereinzelt eine Ausdehnung von bis zu 50 m Breite aufweisen. Im Südwesten stockt kleinflächig ein kleiner, totholzreicher Silberweiden-Auenwald. Zwischen dem Südufer des Altrheins und dem parallel dazu verlaufenden Radweg liegt ein Pfeifengras-Stromtalwiese, welches abschnittsweise gemäht wird. Südlich des Radweges durch ein Weidengebüsch davon getrennt, befindet sich ein verlandeter Restbereich des Altrheins, welcher flächig von einem Schilfröhricht sowie Großseggenried bewachsen ist. Landesweit bedeutsames Gebiet für Röhrichtbrüter und Schwimmvögel.
Landesweite Bedeutung im Biotopverbund der Rheinauen zwischen Wörth und Neupotz sowie Trittsteinfläche für Stromtalwiesenarten mit hohem Entwicklungspotential.