objektbeschreibung
Die sogenannten Schifferstädter Wiesen erstrecken sich zwischen den Waldalmen und der L528 bei Böhl-Iggelheim.
Überwiegend magere Mähwiesen unterschiedlicher Feuchtestufen beiderseits des Bruchgrabens, überwiegend artenreiche, floristisch ungewöhnlich hochwertige Stromtalwiesen (Molinion und Cnidion). Kleinflächig sind Arrhenatherion-, Violion-, Filipendulion- und Calthion-Gesellschaften ausgebildet. Bei den nicht als BT erfassten Wiesen handelt es sich überwiegend um (noch) nährstoffreichere, kennartenarme, gemähte Bereiche mittlerer Standorte; kleinflächig kommen auch saure, trockene, artenarme Agrostis-Rasen sowie artenarme, nicht typisch ausgebildete Stromtalwiesen- und Borstgrasrasenfragmente (EC7, EC8, DF0) vor.
Die vor wenigen Jahren angelegten Naturschutzweiher sowie eine Baumhecke und extensiv genutzte Gräben erhöhen die Biotopvielfalt und Bedeutung als Vernetzungskomplex.