objektbeschreibung
Südwestlich von Oberstadtfeld stocken nördlich der B 257 Eichen-Buchen- und Eichenwälder. Die Eichenwälder im meist mittleren Baumholzalter stocken an den süd- bis südostexponierten Hängen unmittelbar an der B 257. Im östlich gelegenen Eichenwald befinden sich mehrere von der Winkel-Segge geprägte Quellbereiche, die zusammen als kleiner Quellbach in östliche Richtung abfließen.
Am Oberhang stockt im mittleren Bereich ein Eichen-Buchenwald. Nördlich von diesem stockt ein Hainbuchen-Eichen-Niederwald. Die sind überwiegend durchgewachsen. Der Niederwaldcharakter ist allerdings an den mehrstämmigen Hainbuchen gut zu erkennen. Eine Krautschicht ist unter dem dichten Kronendach nur spärlich ausgebildet.
Aus nordwestlicher Richtung kommend, fließt randlich ein naturnaher, mäandrierender Quellbach am Fuße eines mit Fichten bestockten Hanges. Der Quellbach wird von Erlenufergehölzen und Uferhochstauden gesäumt.
Am Oberlauf stockt am nordöstlich angrenzenden Hang ein Eichen-Buchenwald im mittleren bis starken Baumholzalter. Die zweite Baumschicht und die Strauchschicht werden von Buchen geprägt.
In der Krautschicht sind teils basenreichere Standorte mit Waldmeister zu finden.
Regional bedeutsame naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder mit typisch ausgebildeten Quellbach und Quellbereichen.
Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Quellbach und Quellbereich sind für an entsprechende Lebensräume angepasste Arten von lokaler Bedeutung.