objektbeschreibung
Westlich von Oberstadtfeld verläuft der Kälberbach mit südlich angrenzenden Grünländern. Der Kälberbach selbst fließt in diesem Bereich grabenähnlich und ohne Ufergehölze. Der Bach wurde nicht als schutzwürdiges Biotop kartiert. Entlang des Kälberbachs hat sich eine von Mädesüß geprägte, flächig ausgebildete Feuchtbrache entwickelt.
Im westlichen Bereich grenzen nördlich und südlich schmale Bereiche einer extensiv bewirtschafteten Feuchtwiese. Diese geht südlich in eine artenreiche Magerwiese über. Die größten Bereiche nimmt eine extensiv bewirtschaftete, blütenpflanzenreiche Glatthaferwiese ein. Magere Bereiche wechseln kleinflächig mit mastigeren Ausbildungen ab. Im südlichen Bereich wird die Wiese von Südwesten nach Nordosten von einem Graben durchquert. Am Graben sind kleine Bestände vom Mädesüß zu finden.
Ein kurzer, von Ufergehölzen gesäumter, naturnaher, aber zu kurzer Abschnitt des Kälberbachs verläuft im östlichen Randbereich der Fläche. Hier sind weitere, kleinflächig ausgebildete Mädesüßbestände anzutreffen.
Die artenreichen, teils feuchten Wiesen mit angrenzenden Feuchtbrachen sind in ihrer typischen Ausbildung von lokaler Bedeutung. Die in naturraumtypischer Ausbildung vorliegende Magerwiese ist als FFH-Lebensraum von regionaler Bedeutung.
Die magere Glatthaferwiese ist als als FFH-Lebensraum (6510) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" für blütenbesuchende Insekten im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Weitere artenreiche Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen und Feuchtbrachen sind im lokalen Biotopverbund von Bedeutung.