bk_f.BK-5806-0202-2011

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gml_id
bk_f.BK-5806-0202-2011
id
135642
gid
20864
timePosition
2020-03-05T15:36:48Z
kennung
BK-5806-0202-2011
bezeichnung
Oberlauf des Marschbachs nördlich Wallenborn
objektbeschreibung
Nördlich von Wallenborn verläuft der naturnahe, mäandrierende Oberlauf des Marschbaches. Die Ufer des Quellbachs werden in der nördlichen Hälfte überwiegend von alten Erlen gesäumt. In der südlichen Hälfte verläuft der Bach überwiegend durch Fichtenforst oder von Fichten freigestellte Flächen. Ufergehölze aus Erlen sind hier nur sporadisch ausgebildet. Dennoch bleibt der naturnahe Fließgewässercharakter erhalten. Im Bereich einer blütenpflanzenreichen Glatthaferwiese wird der Bach von breitem Erlenufergehölz gesäumt. Der Marschbach wird hier von zwei im Westen entspringenden Quellbächen gespeist. Weiter bachaufwärts ist in einem Tälchen eine magere, blütenpflanzenreiche Glatthaferwiese ausgebildet. Am südostexponierten Hang des Tälchens stockt ein alter, lichter Buchenwald. Die Strauchschicht wird aus sehr dichtem Buchenjungwuchs gebildet. Eine Krautschicht ist nur spärlich ausgebildet. Am gegenüberliegen Hang stockt eine weitere, kleine Buchenwaldparzelle. Der Quellbach verläuft randlich des Buchenwaldes und knickt nördlich diesen in westliche Richtung ab. Im Hauptschluss des Quellbachs befindet sich nordwestlich des Buchenwaldes ein naturnah entwickelter, nicht mehr genutzter Fischteich. Schwimmblattvegetion wird aus Wasserlinsen- und Wassersternbeständen gebildet. Die Sumpfbinse und die Spitzblütige Binse prägen die Uferbereiche. Lokal bedeutsamer, naturraumtypisch ausgebildeter Quellbach. Regional bedeutsame naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder, bachbegleitender Erlenwald und Magerwiesen. Die Buchenwälder und Magerwiesen sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Quellbach und Teich sind für an entsprechende Lebensräume angepasste Arten von lokaler Bedeutung. Der bachbegleitende Erlenwald ist als prioritärer FFH-Lebensraum (91E0) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.