objektbeschreibung
Südlich von Michelbach verläuft ein naturnaher, mäandrierender Quellbach, der von einem weiteren, aus östlicher Richtung zufließenden Quellbach gespeist wird. Die Quellbäche werden überwiegend von Eschen, Erlen und Bergahornen gesäumt. Quellfluren aus Milzkraut und Unterwasservegetation aus Quellmoos sind lokal ausgebildet. Aufweitungen der Sohle werden von einem breiteren Eschen-Ufergehölz eingenommen. Eine ehemalige Cratoneuron-Quelle im Südosten scheint auszutrocknen. Die Krautschicht wird von Dominanzbeständen der Blaugrünen Segge geprägt.
Südlich von Michelbach werden die Uferbereiche von Feuchtbrachen gesäumt. Auf dem östlich angrenzenden Grünland ist eine Magerwiese ausgebildet. Am Hang westlich des Baches stockt eine Strauchhecke.
Lokal bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Quellbäche mit bachbegleitendem Eschenwald und Feuchtbrachen. Von lokaler Bedeutung sind ebenfalls die typisch ausgebildete Magerwiese, die Strauchhecke und das Gebüsch.
Die Quellbäche weisen im Zusammenhang mit ihrem weiteren Verlauf, wegen ihrer Naturnähe und weiterer, das Gewässer begleitende Biotope wie Feuchtbrachen und bachbegleitenden Eschenwald, wertvolle Vernetzungselemente im lokalen Biotopverbund auf. Die artenreiche Magerwiese ist für blütenbesuchende Insekten im lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Strauchhecken dienen Hecken- und Gebüschbrütern als Lebensraum und sind im lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Der bachbegleitende Eschenwald ist als prioritärer FFH-Lebensraum (91E0) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.