objektbeschreibung
Das Meerfelder Maar, als größtes unter den Eifelmaaren, ist aufgrund seiner vulkanischen Genese und damit als Teil einer Formation aus 5 Vulkanen (mit dem Mosenberg-Massiv) , von besonderem geologischen Interesse. Seine Einzigartigkeit begründet die Einstufung als international bedeutsam.
Der Maarboden besteht aus dem Maarsee, seinen Verlandungszonen, sowie landwirtschaftlich intensiv und extensiv genutzten Flächen, größtenteils (Wirtschafts-) Grünland, mehr oder weniger intensiv genutzt..
Die Maarhänge sind überwiegend bewaldet, mit einem abnehmenden Anteil an Nadelforsten. Die offenen Bereiche bestehen aus Magerwiesen und Streuobstbeständen begleitet von Hecken- und Gebüschstrukturen.
Auf den südexponierten Maarhochflächen nördlich und westlich des Maarsees. finden sich Biotopkomplexe aus Magergrünland und Gebüschen. Es handelt sich um sehr arten-, blüten- und strukturreiche Flächen mit besonderer Bedeutung für blütenbesuchende und wiesenbewohnende Insektenarten und in Gebüschen brütenden Vogelarten.
Landesweit bedeutsame Biotope mit wichtiger Vernetzungsfunktion im Biotopverbund. Insgesamt von international Bedeutung.