objektbeschreibung
Am den Hangflanken des Vulkan Kalems sind Basaltlavaschichten angeschnitten, die felsig-blockige Standortvoraussetzungen bilden. Die beherrschende Waldvegetation ist ein über Niederwaldwirtschaft entstandener Eichen-Hainbuchen-(Hainbuchen-Eichen)-Wald. Lokal finden sich mit vereinzelt anzutreffenden Kennarten Anklänge an die trockenen Gesteinshaldenwälder (Spitzahorn-Lindenwald) und an den trockenen Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald. Die zur Ausweisung der FFH-Lebensraumtypen 9170 (Galio-Carpinetum) bzw. 9180 (Aceri platanoidis-Tilietum platyphylli) erforderliche Eindeutigkeit der Gesellschaftsansprache ist hier aber nicht möglich. Eine kleine Basaltlavawand sollte offen gehalten werden. Das Grünland im NSG wird intensiv genutzt. Im Gegensatz zu älteren Darstellungen finden sich (mäßig) artenreiche Grünlandbereiche nur noch als kleinflächige Relikte.
Die Bedeutung des Gebietes liegt besonders im Vorhandensein naturnaher Wälder auf Block- und Hangschutt. Es besteht damit auch eine Trittsteinbiotopfunktion für Arten wärmebedürftiger und kühl-frischer Wälder.