objektbeschreibung
Komplex aus einem orchideen- und artenreichen Trespen-Halbtrockenrasen am Rande einer ehem. Lehm-/Lössgrube sowie arten- und strukturreichen wärmeliebenden Gebüschen auf ehem. Streuobstwiesen (v.a. Süsskirsche) mit Totholz. Der Halbtrockenrasen weist bedeutende Orchideenvorkommen, v.a. von Fliegen-Ragwurz auf. Die Gebüsche zeigen ein reiches Artenspektrum mit wärme- und basenliebenden Arten (Liguster, Roter Hartriegel, Wolliger Schneeball, Rote Heckenkirsche, Gemeiner Kreuzdorn, Dolden-Milchstern). Die Krautschicht enthält viele Elemente von Trespen-Halbtrockenrasen und ihrer Säume: Helm-Knabenkraut, Weisses Waldvögelein, Kleine Wiesenraute, Wiesen-Primel, Behaartes Veilchen). Vorteilhaft wäre eine teilweise Auflichtung der Gebüsche zur Entwicklung von Magerrasen und Säumen (bis etwa 60 % der Fläche). Dabei ist auf expansive Pflanzenarten (Solidago gigantea, Tanacetum u.a.) zu achten, die besonders im Bereich des bestehenden Halbtrockenrasens schon große Flächenanteile einehmen. Ohne regelmäßige Pflege oder extensiven Nutzung ist von einer Entbuschung abzuraten.