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Geodateninfrastructure Germany

 

Die Geodateninfrastruktur in Deutschland (GDI-DE) ist ein gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen. Mit dem Aufbau der GDI-DE soll die Vernetzung von raumbezogenen Daten (Geodaten) länder- und ressortübergreifend erreicht werden. Wesentliche Basis für die Gestaltung von offenen Geodatennetzwerken über das Internet sind Standards für den Austausch der Geobasis-, Geofach- und Geometadaten.

Am 28.11.2003 beschlossen der Chef des Bundeskanzleramtes, die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder (CdS) und die Staatssekretärrunde für E-Government, den gemeinsamen Aufbau der GDI-DE. Dadurch soll die Bereitstellung und die Nutzung von verteilt vorgehaltenen Geodaten aus verschiedenen Verwaltungszweigen und Verwaltungsebenen (Bund, Länder, Kommunen), sowie der Wirtschaft mittels standardisierter Internet-Dienste verbessert werden.

Ziel der Geodateninfrastruktur-Deutschland ist es, die Verwaltung, die Wirtschaft und die Politik bei Entscheidungsprozessen, z.B. bei Fragen des Umweltschutzes, der Sicherheit oder der Standortentscheidung zu unterstützen bzw. diese zu vereinfachen.

 

(Kopie 2)

[Translate to Englisch:] Die GDI-DE muss sich zudem in die europäische Geodateninfrastruktur (European Spatial Data Infrastructure (ESDI)) integrieren. Die Verpflichtung hierzu ist durch die externer LinkINSPIRE-Richtlinie (RICHTLINIE 2007/2/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 14. März 2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (ESDI)) festgelegt. Des Weiteren sollen beim Aufbau der GDI-DE die Entwicklungen zur Schaffung einer globalen Geodateninfrastruktur (Global Spatial Data Infrastructure (GSDI)) berücksichtigt werden.

(Kopie 3)

[Translate to Englisch:]  Im Hinblick auf die Ziele von INSPIRE soll die GDI-DE so ausgerichtet sein, dass:

  • Geodaten auf der optimal geeigneten Ebene gespeichert, zugänglich gemacht und verwaltet werden, sodass diese in der gesamten EU interoperabel verknüpfbar sind und von verschiedenen Nutzern und für die unterschiedlichste Anwendungen genutzt werden können,
  • die Geodaten leicht ermittelt und auf ihre Eignung hin geprüft werden können und

  • die Nutzungsbedingungen leicht in Erfahrung zu bringen sind.

(Kopie 4)

[Translate to Englisch:]

Das gemeinsame Vorhaben GDI-DE ist integraler Bestandteil des E-Government in Deutschland. Das Zusammenwirken von Bund und Ländern im IT-Bereich erhielt durch die Aufnahme des Artikels 91c in das Grundgesetz Verfassungsrang. Auf dieser Basis konstituierte sich im April 2010 der IT-Planungsrat. Er tritt die Rechtsnachfolge des Arbeitskreises der Staatssekretäre für E-Government in Bund und Ländern für den Bereich der allgemeinen Datenverarbeitung an.

Als strategisches Entscheidungsgremium wurde das Lenkungsgremium GDI-DE (LG GDI-DE) eingerichtet, das sich aus Vertretern des Bundes, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zusammensetzt. Das Lenkungsgremium GDI-DE:

  • ist die nationale Anlaufstelle gemäß INSPIRE-Richtlinie,
  • steuert und koordiniert die GDI-DE,
  • berichtet dem IT-Planungsrat über die Entwicklungen in der GDI-DE,
  • setzt sich zusammen aus 2 Vertretern des Bundes, je 1 Vertreter jeden Bundeslandes und je 1 Vertreter der kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene.


Am 01.01.2005 wurde die Koordinierungsstelle GDI-DE (Kst. GDI-DE) mit Sitz beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) eingerichtet. Das Lenkungsgremium GDI-DE legt das Arbeitsprogramm der Koordinierungsstelle GDI-DE fest. Die Koordinierungsstelle GDI-DE nimmt im Auftrag des Lenkungsgremiums operative Aufgaben anlässlich der Umsetzung der GDI-DE in Deutschland sowie der Richtlinie INSPIRE wahr.

(Kopie 5)

[Translate to Englisch:] Weiterführende Informationen zur Geodateninfrastruktur Deutschland, dem Lenkungsgremium GDI-DE und der Koordinierungsstelle GDI-DE finden Sie unter:externer Link http://www.geoportal.de.

Unter dem Link: https://wiki.gdi-de.org/ gelangen Sie zur Arbeitsplattform der GDI-DE.  Hierüber können beteiligte bzw. betroffene Stellen Informationen und Wissen austauschen.